Wetter keine Gefahr für Ernte - Hessens Landwirte geben Entwarnung
Trotz Regens und kühlen Temperaturen: Die hessischen Landwirte sehen keine Gefahr für ihre Ernte. Ist mit Preissteigerungen zu rechnen?
Erdbeeren werden langsamer rot und der Spargel braucht länger zum Wachsen: Das regnerische Wetter beeinflusst die Landwirtschaft in Hessen. Mit Ernteausfällen und höheren Preisen rechnet der Hessische Bauernverband aber nicht, erklärte eine Sprecherin.
Beeren vorsorglich schützen
Auch wenn Erdbeerblüten sehr kälteempfindlich seien, fehle es an anhaltenden Frosttagen, um Auswirkungen bei den Pflanzen zu sehen, hieß es. Vorsorglich können die Beeren jedoch durch Vliesabdeckung oder Stroh zwischen den Pflanzen vor den kühleren Temperaturen geschützt werden. Auch Spargel bevorzugt einen warmen Boden, wächst jedoch auch im Kalten – nur etwas langsamer. Weder die Spargel- noch die Erdbeerernte seien gefährdet, sagte die Sprecherin. Auch die Kirschblüten leiden nicht, wie der Obsthof Kiebe bestätigt.
Konkrete Schäden aufgrund des Regens wie Fäulnis oder Pilzbefall seien bislang nicht bekannt. Andere, frostempfindliche Kulturen, etwa Tomaten oder Gurken werden üblicherweise erst nach dem 15. Mai ins Freie gepflanzt.
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