Nachrichten > Top-Meldungen >

Jagd auf Wölfe in Hessen sorgt für Kritik

Wolfabschuss in Hessen - Heftige Kritik an Ministeriumsplan

Wölfe
© Boris Roessler/dpa

Ein neuer Wolfsmanangementplan der Landesregierung regelt den Umgang mit Wölfen. (Symbolbild)

Das hessische Landwirtschaftsministerium hat einen "Wolfsmanagementplan" vorgelegt. Es geht auch um den Abschuss von Jungtieren. BUND und Nabu reagieren prompt.

Der "Revierübergreifende Wolfsmanagementplan für Hessen" wurde am Dienstag online gestellt. Er verfolge das Ziel, "den Artenschutz zu sichern, die Weidetierhaltung zu erhalten und zugleich die Akzeptanz des Großprädators Wolf in der Kulturlandschaft langfristig zu fördern", heißt es einleitend. Auf Seite sieben sind "Abschusspläne und maximaler Entnahmeanteil" geregelt. Dort heißt es: "Die Entnahme ist dabei auf einen Anteil von 40 Prozent der für einen Jahrgang prognostizierten juvenilen Wölfe begrenzt." 

Kritik kommt prompt

Kritik an dem Plan kam von Umweltverbänden. Thomas Norgall vom BUND erklärte: "Der heute veröffentlichte Wolfsmanagementplan ist ein Bekämpfungsplan, der den Fortbestand der wenigen Wölfe in Hessen gefährdet." Der Plan ziele nicht auf eine Reduktion der Nutztierrisse, sondern auf weniger Wölfe. "Mit dem Abschuss von Wolfswelpen in einer Jagdzeit werden Wölfe im Kindesalter geschossen, die mit Sicherheit noch nie ein Nutztier gerissen haben."

Auch der Nabu Hessen lehnte den Wolfsmanagementplan als "nicht zielführend" ab. "Als europarechtlich geschützte Art dürfen Wölfe nur getötet werden, wenn sich der Bestand in einem günstigen Erhaltungszustand befindet", erklärte Landesvorsitzender Maik Sommerhage. "Da bei uns derzeit aber nur drei Wolfsrudel leben, ist das nicht der Fall. Wahllose Abschüsse müssen deshalb unterbleiben." 

Die Gesetzesgrundlagen

Im März dieses Jahres wurde der Wolf in das Bundesjagdgesetz aufgenommen. Seither können Länder die Jagd in Regionen erlauben, in denen sich der Wolf in einem günstigen "Erhaltungszustand" befindet - wo er also gute Chancen auf einen langfristigen Fortbestand hat. Als Jagdzeit ist der Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Oktober vorgesehen. Hessen hatte bereits im Herbst 2024 sein Jagdgesetz geändert und den Wolf ins Jagdrecht aufgenommen.

nach oben

HIT RADIO FFH

Jetzt einschalten

HIT RADIO FFH
FFH+ 80ER
FFH+ 90ER
FFH+ CHARTS
FFH+ ROCK
FFH+ WEIHNACHTEN
FFH WEIHNACHTSRADIO
FFH KUSCHELROCK
FFH KUSCHELPOP
FFH TOP 40
FFH LEIDER GEIL
FFH DIE 80ER
FFH JUST 90s
FFH DIE 2000ER
FFH DIE 2010ER
FFH BEST OF 2025
FFH LOUNGE
WOHLFÜHLZEIT
FFH COUNTRY RADIO
RADIO FEIERBIEST
FFH JUST PARTY
FFH HAPPY HITS
FFH TOP 1000
FFH OLDIES
FFH JUST WHITE
FFH CHILL & GRILL
FFH EURODANCE
FFH ROCK
FFH WORKOUT
RADIO SCHLAGERHERZ
FFH SCHLAGERKULT
FFH DEUTSCH PUR
FFH BRANDNEU
FFH ACOUSTIC HITS
FFH SOUNDTRACK
FFH SUMMER FEELING
FFH FRÜHLINGS FEELING
planet radio
planet plus Fun
planet plus Power
planet plus Liebe
planet plus Heartbreak
planet plus Weihnachten
planet Livecharts
Deutschrap Finest
planet Flashback Friday
planet The Club
planet Early Morning Breaks
planet Oldschool
planet Nightwax
planet Black Beats
Taylor Swift & Friends
Ed Sheeran & Friends
The Weeknd & Friends
David Guetta & Friends
Coldplay & Friends
Harry Styles & Friends
Dua Lipa & Friends
Justin Bieber & Friends
Beyoncé & Friends
80er-Radio harmony
harmony +70er
harmony +90er
harmony +Karneval
harmony +Weihnachten
Neue Deutsche Welle
80er Kultnight
70er-80er Kultnight
80er-90er Kultnight Radio
harmony Feelings
harmony Schlager Radio
80er Divas
80er Superstars
80er Superbands
80er Wave Pop
80er Synthie Pop