Waldbrandgefahr in Hessen steigt: Hier hat es schon gebrannt
Waldbrandgefahr steigt deutlich - Schon mehrere große Feuer in Rhein-Main
Im Rhein-Main-Gebiet gilt bereits Warnstufe vier, ab Dienstag könnte sie in weiteren Regionen Hessens greifen. Am Wochenende hat es bereits Waldbrände gegeben.
Die Waldbrandgefahr in Hessen steigt infolge der anhaltenden Trockenheit. Am Montag wird im gesamten Bundesland mindestens die dritte Warnstufe erreicht, wie aus dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdiensts (DWD) hervorgeht. Diese steht für eine mittlere Waldbrandgefahr.
Lage verschärft sich ab Dienstag
In einzelnen Regionen, insbesondere im Rhein-Main-Gebiet, gilt bereits die vierte von fünf Warnstufen. Diese entspricht dem DWD zufolge einer hohen Waldbrandgefahr. Ab Dienstag gelte diese Warnstufe voraussichtlich auch in weiteren Teilen Hessens, nur vereinzelt bleibe es bei der dritten Warnstufe.
Große Rauchsäule im Wald am Flughafen
Am Wochenende gab es bereits einige Brände, unter anderem in der Nähe des Frankfurter Flughafens. Bei Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) waren mehr als 130 Feuerwehrleute im Einsatz. Sie mussten besonders vorsichtig sein, weil im Boden noch alte Weltkriegsmunition vermutet wird.
Zwei Feuerwehrleute brechen zusammen
Auch in Heusenstamm (Kreis Offenbach) hat am Wochenende ein Waldstück gebrannt. In der Nähe eines Wohngebiets stand eine Fläche von einem halben Fußballfeld in Flammen. Passanten haben spontan geholfen, die langen Wasserschläuche zum Brandort zu ziehen. Zwei Feuerwehrleute bekamen wegen der Hitze Kreislaufprobleme und mussten versorgt werden.
Hessenforst rät zur Vorsicht im Wald
Bereits in der vergangenen Woche hatte Hessenforst vor einer steigenden Waldbrandgefahr gewarnt. Hessenforst zufolge gab es seit Beginn des Jahres bereits rund 50 Waldbrände auf einer Fläche von rund 65.000 Quadratmetern. Der Landesbetrieb forderte die Menschen zu besonderer Vorsicht auf.