Große Feier in Offenbach - Das sind die Gründerpreis-Gewinner
Jubel in Offenbach: Dort lief am Abend das Finale des Hessischen Gründerpreises. 12 Unternehmen waren dabei, vier bekamen eine besondere Auszeichnung.
Insgesamt vier Sieger in verschiedenen Kategorien gibt es. Gewonnen hat unter anderem Enviotech aus Bad Vilbel. Das Unternehmen kann Straßenbeleuchtung intelligent nachrüsten, sodass die Lampen sich stromsparend steuern lassen.
Gründer-Ehepaar gewinnt
Jubel auch bei einem Gründer-Ehepaar aus Neu-Isenburg. Sie verkaufen ostafrikanische Gerichte unter dem Label “Mamaye” deutschlandweit in Supermärkten. Die Idee entstand, weil die Mutter des Gründers den Beiden immer Essen kochte und vorbeibrachte.
In der Kategorie „Gesellschaftliche Wirkung“ hat “Schutzlicht” den Sieg eingefahren. Gegründet von Pia Wagner, bietet das junge Unternehmen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen Kurse zu Prävention, Selbstbehauptung und Selbstvertrauen für den Schutz von Menschen vor Gewalt an.
Kein Geld, aber Aufmerksamkeit
Zum Sieger der Kategorie “Zukunftsfähige Nachfolge” wurde das Pflegezentrum Rosenhöhe in Bad König gekürt. Das bietet insgesamt 200 Plätze, im Zuge der Nachfolgelösung konnten über 200 Arbeitsplätze gerettet werden.
Geld gibt es für die Gründerpreis-Gewinner nicht. Dafür aber viel Aufmerksamkeit und die Möglichkeit, ihr Netzwerk auszubauen.