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Corona-Ticker: Einheitliche Regeln gegen 3. Welle

Corona-Ticker - Einheitliche Regeln gegen dritte Welle

Mit bundesweit einheitlichen Regeln soll die dritte Corona-Welle in Deutschland gebrochen werden. Dazu soll das Infektionsschutzgesetz im Eilverfahren nachgeschärft werden - so der Plan der Bundesregierung. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus warnt dabei vor Zerwürfnissen mit den Ländern.

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech will seinen Corona-Impfstoff jetzt auch bei Jugendlichen ab 12 Jahren einsetzen. In den USA sei ein Antrag auf Erweiterung der bestehenden Notfallzulassung eingereicht worden, teilte der US-Partner Pfizer mit.  Auch bei anderen Zulassungsbehörden weltweit sollen "in den kommenden Tagen" ähnliche Anträge eingereicht werden.

Nach Alsfeld startet auch die nordhessische Stadt Baunatal als Corona-Modellstadt und zwar schon ab Montag.

Hessenweite Inzidenz bei 120,6

In Hessen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut heute bei 120,6 und damit leicht über dem Bundesschnitt von 120,6. Die höchste Inzidenz in Hessen weist der Kreis Hersfeld-Rotenburg auf - mit 216,2. Die niedrigste Inzidenz hat der Kreis Bergstraße mit 71,8.

+++ Bouffier warnt vor Alleingängen bei Beschaffung von Corona-Impfstoff +++

10.04.2021, 12:41 Uhr

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat vor Alleingängen der Bundesländer bei der Beschaffung von Corona-Impfstoff gewarnt. Dass Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) 2,5 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V für sein Bundesland bestellt habe, habe ihn "überrascht", sagte Bouffier der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Bisher hatten wir eine Verständigung: Der Bund beschafft den Impfstoff und verteilt ihn nach der Einwohnerzahl an die Länder." Falls Bayerns Beispiel Schule mache, müsse man über die Verteilung reden, meinte Bouffier. "Ich kann doch niemandem in Hessen klarmachen, dass jetzt ein Land Millionen Impfdosen mehr hat, aber bundesweit immer noch das Gleiche bekommt." 

+++ Mehr als 2000 neue Corona-Fälle in Hessen gemeldet +++

10.04.2021, 09:31 Uhr

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen steigt weiter. Innerhalb eines Tages wurden nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) 2025 neue Fälle registriert. Die landesweite Inzidenz, also die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, lag bei 123,6 nach 111,8 am Vortag. Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin von Samstag 409 Covid-19-Patienten, von denen 186 beatmet wurden (Stand 8.19 Uhr). 1701 von 1940 verfügbaren Intensivbetten waren belegt, auch von Menschen mit anderen Krankheiten.

+++ Rheingau Musik Festival plant einen der größten mobilen Konzertsäle +++

10.04.2021, 09:01 Uhr

Das Rheingau Musik Festival (RMF) will im Corona-Sommer 2021 einen der größten mobilen Konzertsäle Europas aufbauen und auch erstmals ein Fußballstadion nutzen. Damit sollen die nötigen Mindestabstände zwischen den Zuschauern gewährleistet sein. Trotz aller Unwägbarkeiten wegen der Pandemie plant das 1987 gegründete Festival in diesem Sommer laut seiner Sprecherin Sabine Siemon eine Rekordzahl von Konzerten: Inklusive Wiederholungen von Musikdarbietungen bei verringerter Zuhörerzahl am selben Tag sollen es 208 sein. 

+++ Charité besorgt über dritte Pandemie-Welle +++

10.04.2021, 08:28 Uhr

Die Berliner Charité betrachtet mit großer Sorge die Entwicklungen in der dritten Pandemie-Welle. "Wenn die Anzahl schwer kranker Covid-Patienten die zweite Welle übertrifft, kommen wir in eine kritische Situation", sagte Martin Kreis, Vorstand für die Krankenversorgung in Deutschlands größter Uniklinik. Die Zahl der Neuzugänge auf den Intensivstationen der Charité sei in den vergangenen beiden Wochen deutlich gestiegen, sagte Kreis. Besonders betroffen sei nun die Altersgruppe zwischen 30 und 60, die bislang wenig Chancen auf Impfungen hatte. So sei eine Reserve-Intensivstation wieder vollständig geöffnet worden. Darüber hinaus wurden planbare Operationen, die aufgeschoben werden können, abgesagt.

+++ Einheitliche Regeln gegen die dritte Corona-Welle - Experten besorgt +++

10.04.2021, 07:08 Uhr

Mit bundesweit einheitlichen Regeln soll die dritte Corona-Welle in Deutschland gebrochen werden. Dazu soll das Infektionsschutzgesetz im Eilverfahren nachgeschärft werden - so der Plan der Bundesregierung. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus warnt dabei vor Zerwürfnissen mit den Ländern. "Es darf keine Front zwischen Bund und Ländern geben. Wir sind darauf angewiesen, dass wir diese Pandemie gemeinsam bekämpfen", sagte Brinkhaus den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Er begrüße aber den Vorstoß für mehr Einheitlichkeit.

+++ Bisher 42 Fälle von Sinusvenenthrombose nach Astrazeneca-Impfung +++

10.04.2021, 05:31 Uhr

In Deutschland sind bislang 42 Verdachtsfälle einer Sinusvenenthrombose nach Impfung mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca bekannt. Das berichtete das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen am Freitagabend. Die 42 Fälle der speziellen Form sehr seltener Hirnvenenthrombosen seien bis zum 2. April gemeldet worden, in 23 Fällen sei zusätzlich eine Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen) gemeldet worden. Mit Ausnahme von sieben Fällen seien Frauen im Alter von 20 bis 63 Jahren betroffen gewesen.

Sieben Fälle einer Sinusvenenthrombose wurden den Angaben zufolge nach Impfung mit dem Biontech-Impfstoff gemeldet, drei Frauen im Alter von 34 bis 81 Jahren und vier Männer im Alter von 81 bis 86 Jahren seien betroffen gewesen.

+++ "Top Gun"-Fortsetzung mit Tom Cruise erneut vertagt +++

10.04.2021, 02:25 Uhr

Schon 2020 sollte der Actionfilm "Top Gun: Maverick" mit Hollywood-Star Tom Cruise ein Highlight des Kinosommers werden. Doch wegen der Corona-Pandemie kam es zu Aufschüben - von Juli 2020 auf Dezember, dann auf Juli 2021. Nun müssen sich die Fans noch länger gedulden. Die Neuauflage des Blockbusters "Top Gun" aus dem Jahr 1986 soll nun erst Mitte November in den USA anlaufen, wie das Studio Paramount am Freitag bekanntgab.

+++ BDI warnt vor hartem Lockdown inklusive Betriebsschließungen +++

10.04.2021, 00:43 Uhr

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat vor einem harten Lockdown mit Betriebsschließungen gewarnt. "Vier Wochen Lockdown in der Industrie bedeuten viele Wochen mehr Produktionsausfall", sagte BDI-Präsident Siegfried Russwurm dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Man könne nicht eine ganze Gesellschaft in den Lockdown schicken, so Russwurm. "No-Covid ist eine schöne Vorstellung. Aber sie funktioniert nur als Gedankenexperiment", sagte er. "Wir werden lernen müssen, mit dem Virus zu leben. Bürgerinnen, Bürger und die Wirtschaft brauchen keine Symbolpolitik und nicht immer neue Ad-hoc Aktionen, sondern realistische Lösungen."

+++ USA: Biontech und Pfizer wollen Impfstoff ab 12 Jahren einsetzen +++

09.04.21, 20:09 Uhr

Die Hersteller Pfizer und Biontech wollen ihren Corona-Impfstoff in den USA künftig auch bei Jugendlichen ab zwölf Jahren einsetzen. Ein Antrag auf die Erweiterung der bestehenden Notfallzulassung für den Impfstoff sei bei der Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) eingereicht worden, erklärte der US-Pharmakonzern Pfizer. Ähnliche Anträge sollen "in den kommenden Tagen" weltweit auch bei anderen Zulassungsbehörden folgen. Bisher ist der Einsatz des Impfstoffs in den USA erst ab 16 Jahren zugelassen.

Eine klinische Studie in der Altersgruppe von 12 bis 15 Jahren habe eine Wirksamkeit von 100 Prozent gezeigt, hieß es unter Berufung auf Ende März veröffentlichte Ergebnisse. Die Impfung sei gut vertragen worden. Die Hersteller haben auch bereits eine klinische Studie für Babys ab sechs Monaten und jüngere Kinder begonnen. US-Experten rechnen jedoch nicht vor Anfang nächsten Jahres mit der Zulassung eines Impfstoffs für diese Altersgruppe.

+++ Corona-Fall: Zwei Spiele von Frankfurts Basketballern verlegt +++

09.04.21, 18:30 Uhr

Wegen eines positiven Corona-Tests bei den Fraport Skyliners aus Frankfurt sind zwei Spiele des Basketball- Bundesligisten verlegt worden. Wie die Liga mitteilte, werden die Partien am Sonntag beim Spitzenreiter MHP Riesen Ludwigsburg sowie am Mittwoch bei s. Oliver Würzburg verschoben. Nachholtermine stehen noch nicht fest. Der namentlich nicht genannte Spieler wurde unverzüglich isoliert, alle anderen Spieler und Teammitglieder negativ getestet.

+++ Rheinland-Pfalz beschließt Ausnahmen für Geimpfte +++

09.04.21, 18:15 Uhr

Für vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Menschen gelten in Rheinland-Pfalz künftig Ausnahmen von der Testpflicht und der Absonderungspflicht nach der Einreise aus einem Risikogebiet. Das beschloss das Kabinett , wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Fünf Prozent der Rheinland-Pfälzer haben laut Robert Koch-Institut bislang zwei Impfungen bekommen.

Der Nachweis über den vollständigen Impfschutz müsse den Betreibern - also etwa den Anbietern körpernaher Dienstleistungen oder der Außengastronomie - schriftlich oder digital nachgewiesen werden. Diese Änderung gilt ab Sonntag, zunächst bis zum 25. April.

Die Pflicht zur Absonderung von Mitbewohnern und Kontaktpersonen nach der Einreise aus einem Risikogebiet gilt von Montag an nicht mehr für vollständig Geimpfte. Voraussetzung ist, dass keine Symptome einer Coronavirus-Erkrankung vorliegen und die Einreise nicht aus einem Virusmutantengebiet erfolgte.

+++ Nächtliche Ausgangssperre im Main-Kinzig-Kreis nach Gerichtsurteil aufgehoben +++

09.04.21, 15:34 Uhr

Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat einem Eilantrag gegen die nächtliche Ausgangssperre im Main-Kinzig-Kreis stattgegeben, wie sie in der Allgemeinverfügung vom 3. April 2021 befristet bis zum Ablauf des 18. April 2021 festgesetzt worden war. In dem am Freitag zugestellten Beschluss entschied das Gericht nach Angaben einer Sprecherin, dass die angefochtene Allgemeinverfügung voraussichtlich rechtswidrig sei.

+++ Hessen will keinen eigenen Corona-Impfstoff besorgen +++

09.04.21, 15:11 Uhr

Hessen will sich bei der Beschaffung von Corona-Impfstoff an die Vereinbarung halten, dass der Bund als Käufer auftritt und die Dosen nach Bevölkerungsanteil an die Länder verteilt. "Sollten einzelne Länder aus dieser Vereinbarung ausscheren, muss womöglich über die Verteilung der Impfstoffe durch den Bund neu verhandelt werden", erklärte ein Sprecher des Innenministeriums in Wiesbaden auf Anfrage. Bayern hatte am Mittwoch einen Vorvertrag über 2,5 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V unterzeichnet, Mecklenburg-Vorpommern zog am Donnerstag mit einer Option auf eine Million Dosen nach.

+++ Baunatal ab Montag Modellstadt +++

09.04.2021, 13:22 Uhr

Nach Alsfeld startet auch die nordhessische Stadt Baunatal als Corona-Modellstadt und zwar schon ab Montag. Das hat die Stadt gerade mitgeteilt. Baunataler dürfen mit tagesaktuellem negativen Corona-Test shoppen und ab Donnerstag sogar auch ins Kino gehen. Auch die Außengastronomie öffnet. 

+++ Intensivmediziner enttäuscht über Absage von Corona-Gipfel +++

09.04.2021, 12:14 Uhr

Deutschlands Intensivmediziner sind enttäuscht über die Absage des Corona-Gipfels von Bund und Ländern. "Das ist eine enttäuschende neue Situation", sagte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi). Er könne nur hoffen, dass es stattdessen zeitnahe alternative politische Entscheidungen gebe. Die Divi forderte erneut einen umgehenden harten Lockdown von zwei bis drei Wochen, um die Zahl der Neuinfektionen in der Pandemie zu drücken.

+++ Bund und Länder wollen Infektionsschutzgesetz verschärfen +++

09.04.2021, 11:48 Uhr

Bund und Länder wollen das Infektionsschutzgesetz ändern, um bundeseinheitliche Regelungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu schaffen. Sie wollten eine Regelung für das Vorgehen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner schaffen, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer in Berlin mit.

+++ Ministerpräsidentenkonferenz für Montag abgesagt +++

09.04.2021, 11:44 Uhr

Die für den kommenden Montag geplante nächste Bund-Länder-Runde zum Vorgehen in der Corona-Pandemie fällt aus. Es werde in der kommenden Woche gar keine Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geben, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer in Berlin mit.

+++ Neuer Impfrekord: Spahn blickt positiv auf Impfstart bei den Hausarztpraxen +++

09.04.2021, 11:00 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) blickt positiv auf den Einstieg der Hausarztpraxen in die Corona-Impfungen. "Beim Impfen sind wir auf einem guten Weg. In den vergangenen Tagen wurden so viele Menschen geimpft, wie nie zuvor", sagte Spahn in Berlin. Demnach habe es am Donnerstag mit 719.000 Impfungen an einem Tag einen weiteren Tagesrekord gegeben.

+++ Niederlande: Astrazeneca nur für Personen über 60 +++

09.04.2021, 10:54 Uhr

Die Niederlande werden weiterhin Personen jünger als 60 Jahre nicht mit dem Astrazeneca-Präparat impfen. Das entschied Gesundheitsminister Hugo de Jonge am Abend in Den Haag. Damit weicht er von einer Empfehlung der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) ab, die sich am Mittwoch weiterhin für eine uneingeschränkte Nutzung des Impfstoffes ausgesprochen hatte. Grund sind seltene Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen nach einer Astrazeneca-Impfung. Das Land hatte bereits vor der EMA-Entscheidung die Nutzung des Impfstoffes eingeschränkt.

+++ RKI-Chef: Regionale Lockerungen bei hohen Inzidenzen "bedenklich" +++

09.04.2021, 10:54 Uhr

Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) hat regionale Lockerungen der Maßnahmen in der Corona-Pandemie trotz hoher Fallzahlen kritisiert. "In einigen Regionen wird aktuell bei Sieben-Tage-Inzidenzen um 100 gelockert", sagte Lothar Wieler in Berlin. Angesichts der sich zuspitzenden Lage in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen sei das "bedenklich - zumindest solange wirksame zusätzliche Konzepte der Pandemie-Eindämmung fehlen".

+++ CoviMedical stoppt kostenlose Tests +++

09.04.2021, 10:14 Uhr

Vorerst gibt es keine Gratis-Corona-Tests mehr beim privaten Testzentrumsbetreiber CoviMedical aus Dillenburg. Mehr als 250.000 kostenlose Schnelltests haben die CoviMedical-Testcenter bisher deutschlandweit durchgeführt - kostet die Betreiber hohe Millionenbeträge, sagt der Pressesprecher zu FFH. Das Geld musste CoviMedical demnach bisher vorlegen, die Kosten habe die Kassenärztliche Vereinigung bisher nicht zurückgezahlt, so der Sprecher weiter. Solange keine Bürgschaft erfolge, würden nur noch bereits bestehende Buchungen an den insgesamt 18 Standorten im FFH-Land abgearbeitet. 

+++ Intensivmediziner fordern sofortigen Lockdown +++

09.04.2021, 09:36 Uhr

Deutschlands Intensivmediziner haben einen harten und umgehenden Lockdown von zwei bis drei Wochen gefordert. Die Lage in den Kliniken sei zutiefst besorgniserregend, sagte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. "Es brennt. Die Lage ist sehr dramatisch. Jeder Tag zählt." Es gebe einen ungebremsten und dramatischen Anstieg von Covid-Patienten. Ihr Alter liege nun zumeist zwischen 40 und 70. Bei den unter 50-Jährigen sterbe jeder fünfte Intensivpatient, bei den Älteren im Schnitt jeder zweite, sagte Marx.

+++ Spahn: Parteienstreit runterfahren und in Lockdown gehen +++

09.04.2021, 09:36 Uhr

Gesundheitsminister Jens Spahn hat eindringlich für konsequente und bundeseinheitliche Maßnahmen gegen die steigenden Corona-Infektionszahlen geworben. "Ich empfehle uns allen, den Parteienstreit - Wahljahr hin oder her - herunterzufahren und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, die Bekämpfung der Pandemie", sagte der CDU-Politiker in Berlin. "Es braucht einen Lockdown, um die aktuelle Welle zu brechen." Eine Bund-Länder-Runde sei eigentlich das richtige Format, um neue Maßnahmen zu beschließen. "Aber wenn manche schon die Einschätzung der Lage nicht teilen, dann wird es natürlich schwierig", kritisierte Spahn. Die für Montag geplante Bund-Länder-Runde zu verschieben und nur eine kurze Rücksprache zu halten, reiche angesichts der Infektionslage jedenfalls nicht aus.

+++ Erneut Sicherheitslücke bei einem Corona-Schnelltestanbieter +++

09.04.2021, 09:36 Uhr

Durch eine Sicherheitslücke in der Software eines Corona-Schnelltestanbieters konnten erneut Unbefugte auf Testergebnisse und andere sensible Daten zugreifen. Entdeckt wurde die Schwachstelle durch das Hackerkollektiv "Zerforschung". Der betroffene Anbieter Eventus Media International (EMI) aus Dortmund hat nach Angaben der IT-Experten die Lücke mittlerweile geschlossen. Über den Vorfall hatten zuerst die ARD-Sender rbb, NDR und MDR berichtet. Über die Lücke konnten nach Angaben von "Zerforschung" bundesweit mindestens 17.000 Registrierungen für Testtermine eingesehen werden. Außerdem waren die Daten von rund 7000 Testergebnissen ungeschützt im Netz, darunter auch die Adressdaten der EMI-Kunden. 

+++ Günther Jauch mit Corona infiziert +++

09.04.2021, 09:16 Uhr

Günther Jauch ("Wer wird Millionär?") hat sich laut RTL mit dem Coronavirus infiziert. Wie sein Haussender in Köln mitteilte, muss der 64-Jährige deshalb zum ersten Mal seit 31 Jahren krankheitsbedingt bei einem Moderationsjob ausfallen. Publikumsliebling Jauch sollte nach bisheriger Planung ab kommender Woche laut Bundesregierung für die Corona-Schutzimpfung werben. Dafür nennen Bürgerinnen und Bürger aber eben auch Prominente honorarfrei ihre Gründe, warum sie persönlich bereit für die Schutzimpfung sind.

+++ Mehr als 1900 Corona-Neuinfektionen registriert +++

09.04.2021, 07:36 Uhr

In Hessen sind innerhalb eines Tages weitere 1973 Corona-Infektionen registriert worden. Nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) stieg die Zahl der Todesfälle, die mit dem Virus in Zusammenhang stehen, um 13 auf insgesamt 6454. Die landesweite Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, lag laut RKI bei 111,8 nach 112,5 am Vortag. 1711 von 1945 verfügbaren Intensivbetten waren zuletzt belegt, auch von Menschen mit anderen Krankheiten.

+++ Trotz höherer Inzidenz: Rostocks OB will Pilotprojekt fortsetzen +++

09.04.2021, 07:15 Uhr

Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) hat an die Landes- und Bundesregierung appelliert, trotz steigender Infektionszahlen das Pilotprojekt zur Lockerung von Kontaktbeschränkungen fortführen zu können. "Wir beobachten die Zahlen. Bei allen Parametern liegen wir im Plan, wir haben keinen Anlass zur Sorge", sagte Madsen der Deutschen Presse-Agentur. Im Rahmen des Projekts waren etwa die Zulassung von 777 Zuschauern im Ostseestadion beim Heimspiel von Hansa Rostock gegen den Halleschen FC, eine Premiere im Volkstheater und Öffnungen im Einzelhandel möglich. Noch am 21. März hatte in Rostock die Sieben-Tage-Inzidenz bei 22,0 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern gelegen, am Sonntag lag sie bei 76,5, am Donnerstag bei 63,1. Laut Robert Koch-Institut sind die jüngsten Zahlen wegen der Feiertage aber noch nicht verlässlich.

+++ Termin für Ministerpräsidentenkonferenz wackelt +++

09.04.2021, 05:15 Uhr

Die Spitzen der Regierungsfraktionen von Union und SPD dringen vor der nächsten Bund-Länder-Runde auf eine breite Debatte im Bundestag über die Corona-Lage - damit wird eine Verschiebung des für Montag geplanten Treffens immer wahrscheinlicher. Auch eine Regierungserklärung könne ein geeigneter Rahmen für die Diskussion über das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Pandemie sein, schrieben die Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus (CDU), Rolf Mützenich (SPD) und der CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt in einem Brief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD). Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor.

+++ RKI registriert 25.464 Corona-Neuinfektionen und 296 neue Todesfälle +++

09.04.2021, 05:00 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 25.464 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 296 neue Todesfälle verzeichnet. Das RKI geht jedoch davon aus, dass sich in den Ferien meist weniger Menschen testen lassen, was zu einer geringeren Meldezahl an die Gesundheitsämter führe. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 21.888 Neuinfektionen und 232 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Morgen bundesweit bei 110,4. Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 105,7 an.

+++ Laschet stützt Vorstoß für mehr Rechte des Bundes im Corona-Kampf +++

09.04.2021, 04:45 Uhr

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) unterstützt den Unionsvorstoß für mehr Rechte des Bundes im Kampf gegen die Corona-Pandemie. "Leider haben die vergangenen Tage und Wochen gezeigt, dass zu wesentlichen Fragen keine Einigkeit unter den Ländern besteht", sagte der CDU-Bundesvorsitzende der Deutschen Presse-Agentur. Es müsse aber gehandelt werden. "Daher finde ich den Vorschlag aus der Unionsfraktion richtig, dass in dieser kritischen Phase der dritten Welle die Bundesregierung die Grundregeln der Virusbekämpfung verbindlich festlegen kann".

Konkret bedeute das, dass Abstandsgebote, Maskenpflicht, Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen bundeseinheitlich geregelt werden sollten, so Laschet.

+++ Lehrergewerkschaft wirft Ländern russisches Roulette bei Schulen vor +++

09.04.2021, 02:59 Uhr

Der Verband Bildung und Erziehung hat den Öffnungskurs einiger Bundesländer bei den Schulen in der Pandemie heftig kritisiert. "Dass es anscheinend immer noch Bundesländer gibt, die Schulen in Hochinzidenzgebieten offenhalten wollen, ist unverantwortlich", sagte der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft, Udo Beckmann, nach Beratungen der Kultusminister von Bund und Ländern, die am Donnerstagabend zu Ende gegangen waren. "Wir wissen: Seitdem die Schulen geöffnet sind, steigen im Alterssegment der Schülerinnen und Schüler, gerade bei Jüngeren, die Neuinfektionen rapide."

+++ In den USA ist inzwischen jeder Fünfte voll gegen Corona geimpft +++

09.04.2021, 00:35 Uhr

In den USA ist inzwischen etwa jeder Fünfte vollständig gegen Corona geimpft: Von den rund 330 Millionen Einwohnern des Landes sind 66 Millionen abschließend geimpft, wie Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC am Donnerstag zeigten. In Bezug auf die Zahl der bislang impfberechtigten Erwachsenen - rund 260 Millionen Menschen - ergebe sich eine Impfquote von 25 Prozent.

+++ Slowakische Arzneimittelkontrolle kritisiert Sputnik-Hersteller +++

08.04.2021, 22:45 Uhr

In der Slowakei hat das staatliche Institut für Arzneimittelkontrolle SUKL einen kritischen Bericht über den russischen Impfstoff Sputnik V veröffentlicht - und damit Russland verärgert. Die gelieferten Impfstoffe seien nicht in allen Details identisch mit den zuvor in der renommierten Fachzeitschrift Lancet beschriebenen, hieß es in dem Bericht, der der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag vorlag. Moskau forderte als Reaktion darauf den gelieferten Impfstoff wieder zurück.

Die slowakischen Kontrolleure monierten, dass auch Informationen aus anderen Ländern, in denen Sputnik V bereits eingesetzt wurde, wegen mangelnder Übereinstimmung nicht auf die an die Slowakei gelieferten Vakzine anwendbar seien. "Diese Vakzine haben nur den Namen gemeinsam." 

+++ KMK beschließt: Abiturprüfungen finden in diesem Jahr statt +++

08.04.21, 19:48 Uhr

Die Abiturientinnen und Abiturienten in Deutschland sollen ihre Prüfungen in diesem Jahr trotz Corona-Pandemie ablegen. Die Kultusministerinnen und Kultusminister lassen die Abschlussprüfungen im Schuljahr 2020/2021 durchführen, wie die Kultusministerkonferenz (KMK) nach einer Mitteilung vom Donnerstag beschlossen hat.

+++ Landkreis Gießen: Nächtliche Ausgangssperre wird aufgehoben +++

08.04.21, 17:34 Uhr

Der Landkreis Gießen hebt die nächtliche Ausgangssperre zur Kontaktbeschränkung gegen die Ausbreitung des Coronavirus auf. Das hat der Kreis mitgeteilt. Der Verwaltungsstab des Landkreises habe demnach die Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre beschlossen, nachdem der Landkreis Gießen am siebten Tag in Folge eine Sieben-Tage-Inzidenz unter 200 aufweist, Das Gesundheitsamt habe die Testbefunde, die wegen der Osterfeiertage ausstanden, berücksichtigt.

+++ Bouffier zu mehr Macht für den Bund: Zuerst klären, welche Dinge geregelt werden sollen +++

08.04.21. 17:31 Uhr

Nach den Worten von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) kann die Corona-Pandemie nur erfolgreich bekämpft werden, wenn Bund und Länder gemeinsam vorgehen. Mit Blick auf eine mögliche Novellierung des Bundesinfektionsschutzgesetzes und mehr Kompetenzen des Bundes erklärte er, man sollte sich zunächst darauf verständigen, welche Dinge bundesweit geregelt werden sollten. Dabei könnte es sich allenfalls um einen Rahmen handeln. Das teilte sein Sprecher in Wiesbaden mit. Die Ausführungen der Corona-Maßnahmen lägen ja nach wie vor bei den Ländern.

+++ RKI meldet Impfrekord +++

08.04.21, 14:53 Uhr

Neuer Impfrekord in Deutschland. Alleine gestern wurden laut Robert-Koch-Institut über 650.000 Menschen gegen das Corona-Virus geimpft. Das sind beinahe doppelt so viele wie beim letzten Höchstwert Ende März. Seit gestern wird auch in Hausarztpraxen gegen Corona geimpft. In Hessen verimpften die Hausärzte über 22.000 Impfdosen und damit sogar etwas mehr als die Impfzentren im Land. Ob die Impfquote jetzt konstant so hoch bleibt, ist ungewiss. Bislang haben die Ärzte nur sehr wenig Impfstoff erhalten und der ist in vielen Praxen womöglich schon aufgebraucht.

+++ Impfangebot für alle Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen +++

08.04.2021, 13:27 Uhr

Alle Bewohner der hessischen Alten- und Pflegeeinrichtungen haben mittlerweile ein Angebot für eine Corona-Schutzimpfung erhalten. "Wer geimpft werden wollte, wurde geimpft, sofern nicht medizinische Gründe dagegensprachen", teilte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne in Wiesbaden mit. Etwa drei Viertel aller Impfwilligen hätten bereits ihre Zweitimpfung bekommen. Die Entwicklung der Zahl der Infektionen und der in Zusammenhang mit Covid-19 in Alten- und Pflegeheimen Verstorbenen sei stabil auf einem niedrigen Niveau.

+++ Doch kein Corona-Modellversuch in Dieburg +++

08.04.2021, 11:54 Uhr

Das südhessische Dieburg wird nun doch nicht nächste Woche einen Corona-Modellversuch starten. Das haben Stadt und Landkreis mitgeteilt. Es gebe Bedenken vom Gesundheitsamt wegen der sehr dynamischen Infektionslage, heißt es. Alsfeld hat heute bereits als Corona-Modellkommune losgelegt und Geschäfte geöffnet. 

+++ Mehr Covid-19-Fälle - Charité reduziert Zahl der planbaren Eingriffe +++

08.04.2021, 11:25 Uhr

Wegen steigender Patientenzahlen in der dritten Corona-Welle schränkt Europas größte Uniklinik, die Berliner Charité, künftig wieder den übrigen Klinikbetrieb stark ein. Ab kommender Woche würden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder vermehrt in Covid-19-Bereichen eingesetzt, planbare Eingriffe würden zurückgefahren, teilte der für die Krankenversorgung zuständige Vorstand Martin Kreis mit. "Wir rechnen mit einer erneut starken Arbeitsbelastung unserer Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte." Notfälle und zeitkritische Eingriffe sollen von der Regelung vorerst ausgenommen bleiben.

+++ Fahrgastzahlen im Fernverkehr brachen 2020 wegen Corona ein +++

08.04.2021, 11:11 Uhr

Leere Züge, viel Platz in Fernbussen: Im vergangenen Jahr waren bedingt durch die Corona-Pandemie nur etwa halb so viele Fahrgäste im Linienfernverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs wie im Jahr davor. Mit 88 Millionen Reisenden war das Fahrgastaufkommen um 49 Prozent geringer, berichtete das Statistische Bundesamt. Dabei waren im Fernverkehr der Bahn mit 82 Millionen Fahrgästen 46 Prozent weniger Menschen unterwegs. Im Linienverkehr mit Fernbussen ging die Fahrgastzahl sogar um 71 Prozent auf 6,1 Millionen zurück. Auch im Nahverkehr brachen die Fahrgastzahlen nach vorläufigen Ergebnissen ein und gingen fast um ein Drittel zurück. 

+++ Vorstoß aus Unionsfraktion für mehr Bundeskompetenzen in Pandemie +++

08.04.2021, 10:32 Uhr

Angesichts des uneinheitlichen Vorgehens der Länder bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie kommt aus der Unionsfraktion im Bundestag ein Vorstoß für mehr Kompetenzen des Bundes. Ziel ist es, bundesweit gleiche Maßnahmen in der Krisenbewältigung zu ermöglichen. Die Initiative der Abgeordneten Norbert Röttgen, Johann Wadephul und Yvonne Magwas sieht vor, "dem Bund (zusätzlich) dieselben Handlungsmöglichkeiten zu geben wie den Ländern, nämlich durch Rechtsverordnung die Durchsetzung der nationalen Ziele des Infektionsschutzgesetzes zu gewährleisten". Die drei CDU-Parlamentarier machen diesen Vorschlag in einer Mail an andere Mitglieder der Unionsfraktion. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Der Deutschen Pressse-Agentur in Berlin liegt die Mail vor.

+++ Spahn: Mit härterem Lockdown dritte Corona-Welle brechen +++

08.04.2021, 09:42 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat einen härteren Lockdown gefordert, um die dritte Corona-Welle zu brechen. Erst wenn die Inzidenzzahlen wieder niedriger seien, könne man mit Testen und Impfen aus der Pandemie herauskommen, sagte er im WDR5-"Morgenecho". Vor allem die privaten Kontakte müssten zunächst weiter reduziert werden. In Regionen mit einer Wocheninzidenz von über 100 müsse man zu Ausgangsbeschränkungen kommen. "Ausgangsbeschränkungen haben ja vor allem ein Ziel: Dass abends nicht alle privat sich treffen, so schwer das fällt", sagte Spahn.

+++ Spahn: Werden über Sputnik-Impfstoff mit Russland bilateral reden +++

08.04.2021, 09:31 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat bilaterale Gespräche mit Russland angekündigt über eventuelle Lieferungen des Corona-Impfstoffs Sputnik V im Falle einer EU-Zulassung. Man müsse aber sehr aufpassen, dass dies nicht zu einer "Fata-Morgana-Debatte" werde, sagte er im WDR5-"Morgenecho". Zunächst gehe es um die Zulassung durch die EU. "Dafür muss Russland Daten liefern." Solange dies nicht geschehe, könne es keine Zulassung geben.

+++ Ausgangsbeschränkung im Kreis Fulda seit heute +++

08.04.2021, 08:31 Uhr

Im Kreis Fulda gilt seit heute eine Ausgangsbeschränkung. Sie gilt seit 0 Uhr vorerst bis Sonntag, 18. April jeweils zwischen 21 Uhr bis 5 Uhr morgens. In dieser Zeit darf sich niemand im öffentlichen Raum aufhalten, außer in Ausnahmefällen. Die Ausgangsbeschränkung diene vor allem zur Reduzierung von Kontakten im privaten Bereich, so der Kreis. 

+++ Hessenweit 1550 weitere Corona-Infektionen registriert +++

08.04.2021, 07:38 Uhr

In Hessen sind binnen 24 Stunden 1550 neue Corona-Infektionen registriert worden. Nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag (Stand 3.08 Uhr) gab es zudem 31 weitere Todesfälle. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 227.581 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona starben, erhöhte sich auf 6441. Die landesweite Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, ging laut RKI weiter etwas zurück auf 112,5. Am Mittwoch hatte der Wert bei 119,7 gelegen. 

+++ Beamtenbund fordert Verzicht auf Präsenzunterricht ohne Corona-Test +++

08.04.2021, 07:14 Uhr

Der Beamtenbund dbb hat die Kultusminister der Länder zu klaren Regeln gegen eine weitere Zuspitzung der Corona-Lage durch offene Schulen aufgefordert. "Von der Kultusministerkonferenz fordern wir klare Entscheidungen: Wenn die Schulen in der dritten Welle geöffnet sein sollen, müssen die Lehrkräfte auch geimpft und die Schülerinnen und Schüler getestet werden", sagte der dbb-Vorsitzende Ulrich Silberbach der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wer nicht getestet werden kann oder will, muss vom Präsenzunterricht ausgeschlossen werden. Andernfalls setzen wir alle Beteiligen einem zu großen Risiko aus, und die Infektionszahlen drohen nach den Osterferien zu explodieren." Laut den jüngsten Lageberichten des Robert Koch-Instituts spielen die Schulen eine wachsende Rolle bei der Viruszirkulation in Deutschland.

+++ Wie geht es weiter mit den Schulen? Kultusminister beraten am Nachmittag +++

08.04.2021, 06:44 Uhr

Die Kultusminister der Länder beraten ab 16.00 Uhr über das weitere Vorgehen an den Schulen. In neun der 16 Bundesländer gehen am Sonntag die Osterferien zu Ende. In Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz ist bereits wieder Unterricht, in Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland beginnt er heute. Hamburg hatte keine Osterferien, und in Hessen und Schleswig-Holstein dauern die Ferien noch bis Ende kommender Woche. Das Gespräch der Kultusministerinnen und -minister diene auch der Vorbereitung des nächsten Corona-Krisengipfels der Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag, hieß es vorab von der Kultusministerkonferenz. Überraschende Entscheidungen für ein einheitliches Vorgehen oder bundesweite Schulschließungen zeichnen sich aber nicht ab, denn viele Bundesländer haben für ihre Schulen längst Pläne gemacht. 

+++ RKI registriert 20.407 Corona-Neuinfektionen und 306 neue Todesfälle +++

08.04.2021, 05:01 Uhr

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 20.407 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 306 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Morgen hervor. Das RKI geht jedoch davon aus, dass sich rund um die Osterfeiertage weniger Menschen testen ließen, was zu einer geringeren Meldezahl an die Gesundheitsämter führe. Zudem könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter an allen Tagen Daten an das RKI übermittelten. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Morgen bundesweit bei 105,7. Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 110,1 an.

+++ Stiftung fordert Erleichterungen für geimpfte Heimbewohner +++

08.04.2021, 02:49 Uhr

Nach Weichenstellungen zu generellen Erleichterungen für Menschen mit Corona-Impfung fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz auch entsprechende Freiheiten in Pflegeheimen. "Bisher haben Bund und Länder nicht verbindlich festgelegt, unter welchen Bedingungen stationär versorgte und vollumfänglich geimpfte Pflegebedürftige ihre Grundrechte zurückbekommen", sagte der Vorstand der Stiftung, Eugen Brysch, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Die Gesundheitsminister von Bund und Länder hatten am Mittwoch darüber beraten, dass für Menschen mit vollem Corona-Impfschutz künftig voraussichtlich Verpflichtungen für Corona-Tests entfallen sollen.

+++ Lauterbach hat sich mit Astrazeneca-Präparat impfen lassen +++

08.04.2021, 01:34 Uhr

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat sich mit dem Präparat von Astrazeneca gegen Corona impfen lassen. Das gab der 58-Jährige am Mittwochabend via Twitter bekannt. "Astrazeneca Impfstoff ist heute leider erneut in Schlagzeilen. Wahr ist: es ist ein hochwirksamer Impfstoff, schwere Nebenwirkungen sind sehr rar", schrieb Lauterbach. Der Leiter des Impfzentrums in Leverkusen und er hätten am Dienstag zahlreiche Dosen des Mittels verabreicht. "Selbstverständlich habe ich ihn auch genommen." Dazu postete Lauterbach zwei Fotos, auf einem davon ist er bei seiner eigenen Impfung zu sehen.

+++ Ständige Impfkommission bleibt wohl bei ihrer Astrazeneca-Empfehlung +++

07.04.21, 20:28 Uhr

Trotz sehr seltener Fälle von Hirnthrombosen empfiehlt die EU-Arzneimittelbehörde EMA uneingeschränkt die Anwendung des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca. Diese Entscheidung der EMA hat aber voraussichtlich keine unmittelbare Auswirkung auf das bisherige Votum der Ständigen Impfkommission in Deutschland. Was die EMA gemacht habe, könne man mit Sicherheit rechtfertigen, sagte Stiko-Mitglied und Infektionsimmunologe Christian Bogdan. "Aber das, was die Stiko gemacht hat, kann man sicherlich genauso rechtfertigen." Sie empfiehlt, den Impfstoff von Astrazeneca nur an Menschen über 60 zu verimpfen.

+++ Sputnik V Impfstoff: Bayern sichert sich 2,5 Millionen Dosen +++

07.04.2021, 17:34 Uhr

Bayern sichert sich noch vor einer möglichen EU-Zulassung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V Millionen Dosen des Mittels. Der Freistaat werde am Mittwoch einen Vorvertrag mit einer Produktionsfirma im schwäbischen Illertissen unterzeichnen, kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach der Sitzung des Kabinetts in München an. Nach der Zulassung soll der Freistaat 2,5 Millionen Impfdosen erhalten. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) prüft derzeit den Antrag auf Zulassung von Sputnik V in der EU.  

+++ Verdi Hessen fordert Testpflicht für Kita-Kinder +++

07.04.21, 17:00 Uhr

Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Corona-Testpflicht für Kitakinder in Hessen. Das sagte der für Bildung zuständige Gewerkschaftssprecher Thomas Winhold im FFH-Gespräch. Bei steigenden Inzidenzen müsste die Strategie „Testen, Testen, Testen“ auch Kinder umfassen.

+++ EMA: Keine Einschränkung von Astrazeneca-Impfstoff - Risiken gering +++

07.04.21, 15:57 Uhr

Trotz sehr seltener Fälle von Hirnthrombosen empfiehlt die EU-Arzneimittelbehörde EMA uneingeschränkt die Anwendung des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca. Der Nutzen des Wirkstoffes sei höher zu bewerten als die Risiken, erklärte die EMA am Mittwoch in Amsterdam.

Die britische Impfkommission hat unterdessen ihre Empfehlung für den Astrazeneca-Impfstoff geändert. Das Präparat soll künftig möglichst nur noch Erwachsenen über 30 Jahren verabreicht werden, wie die Kommission am Mittwoch mitteilte. Grund sind die Berichte über seltene Fälle von Blutgerinnseln im Zusammenhang mit einer Impfung mit dem Vakzin.

+++ Offenbach schließt Kitas wegen Coronavirus - Nur Notbetreuung +++

07.04.21, 15:42 Uhr

Die Stadt Offenbach schließt ab kommenden Montag wegen steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus alle Kindertagesstätten. Es gelte somit ein Betretungsverbot mit Ausnahme einer Notbetreuung, teilte die Stadt mit. Die Verfügung gelte zunächst bis zum 30. April. Das Gesundheitsamt habe für Kinder unter sechs Jahren ein hohes Infektionsgeschehen verzeichnet. So sei alleine in der Osterwoche bei 27 Kita-Kindern eine Corona-Infektion diagnostiziert worden. Man habe es zwischenzeitlich ausschließlich mit der hochansteckenden britischen Virus-Variante zu tun. Infektionen würden von den Kindern in die Familie getragen und so könnten viele Infektionsketten in Gang gesetzt werden.

+++ Mainz: 10.000 Dosen Corona-Impfstoff nicht geliefert +++

07.04.21, 15:24 Uhr

Eine ausgefallene Lieferung bremst in Rheinland-Pfalz erneut das Impftempo. Am Dienstag seien rund 10.000 fest zugesagte Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer nicht geliefert worden, sagte Landesimpfkoordinator und Gesundheitsstaatssekretär Alexander Wilhelm in Mainz. Die Gründe dafür seien unklar. Zudem gebe es Hinweise, dass Ende April eine Lieferung von Moderna ausfallen könne. Der Bund habe zugesagt, dass künftig jede Woche mit 110.000 Impfstoff-Dosen zu rechnen sei, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD).

+++ Regierung will einheitliche Erleichterungen für Geimpfte +++

07.04.21, 15:14 Uhr

Die Bundesregierung peilt für Menschen mit Corona-Impfung bundesweit einheitliche Erleichterungen bei Beschränkungen im Alltag an. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wolle die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu zeitnah mit seinen Länderkollegen besprechen, bekräftigte eine Sprecherin in Berlin. Sie zitierte wörtlich eine entsprechende Bewertung des Robert Koch-Instituts: "Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virusübertragung durch Personen, die vollständig geimpft wurden, spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen." Die Ministeriumssprecherin sagte: "Deswegen ist die Folgerung daraus, dass Geimpfte dann auch so behandelt werden sollten wie negativ Getestete." 

+++ Studie: Noch viele Antikörper sechs Monate nach Moderna-Impfung +++

07.04.21, 14:46 Uhr

Auch ein halbes Jahr nach der vollständigen Corona-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff von Moderna bleibt der Schutz einer neuen Studie zufolge hoch. Ein Langzeittest mit 33 Probanden habe sechs Monate nach der zweiten Impfung in allen Altersklassen ein weiterhin hohes Niveau an Antikörpern gegen Covid-19 gezeigt, berichten US-Experten im "New England Journal of Medicine" (NEJM). Die Studie werde weitergeführt, um die Wirksamkeit des Vakzins über noch längere Zeit beobachten zu können. Bislang ist unklar, wie lang der Schutz durch die Covid-19-Impfstoffe hält.

+++ Bundesregierung für "kurzen einheitlichen" Lockdown +++

07.04.2021, 12:19 Uhr

Die Bundesregierung ist für ein erneutes deutliches Herunterfahren des öffentlichen Lebens in Deutschland und unterstützt indirekt die Idee eines "Brücken-Lockdowns" von CDU-Chef Laschet. Auf die Frage, wie Bundeskanzlerin Merkel (CDU) Laschets Vorschlag bewerte, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Demmer, es gebe momentan bei den Corona-Neuinfektionen keine gute Datenbasis, die Zahl der belegten Intensivbetten spreche aber eine sehr deutliche Sprache. "Deswegen ist auch jede Forderung nach einem kurzen einheitlichen Lockdown richtig. Auch ein gemeinsames bundeseinheitliches Vorgehen wäre hier wichtig." 

+++ Ifo-Institut: Zahl der Kurzarbeiter sinkt +++

07.04.2021, 10:26 Uhr

In Deutschland ist die Zahl der Kurzarbeiter nach Erkenntnissen des Ifo-Instituts gesunken. Im März seien 2,7 Millionen Menschen in Kurzarbeit gewesen, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut mit und berief sich auf eine eigene Schätzung. Im Februar habe die Zahl der Menschen in Kurzarbeit bei 2,9 Millionen gelegen. "Der Rückgang fand in fast allen Wirtschaftszweigen statt, insbesondere in der Industrie", so Ifo-Arbeitsmarktexperte Link. Darüber hinaus hätten leichte Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch im Handel und im Gastgewerbe zu einem Rückgang der Kurzarbeit geführt, sagte Link. Allerdings sei der Anteil der Kurzarbeiter im Gastgewerbe mit 50,8 Prozent weiter sehr hoch.

+++ Oxford-Studie: Corona-Infektion schädigt auch Psyche und Nerven +++

07.04.2021, 08:53 Uhr

Corona-Patienten haben häufiger neurologische oder psychische Probleme als Menschen mit anderen Atemwegserkrankungen. Einer Studie der Universität Oxford zufolge liegt das Risiko für Angsterkrankungen oder Stimmungsschwankungen 44 Prozent höher, als nach einer Grippe. Die genauen Gründe dafür seien noch unklar. Insgesamt litt etwa ein Drittel der erfassten Patienten innerhalb von sechs Monaten nach ihrer Covid-19-Diagnose an einer neurologischen oder psychischen Erkrankung. Die britischen Forscher analysierten digitale Daten von mehr als 236.000 Patienten, die überwiegend in den USA behandelt wurden. 

+++ Kinderärzte: Lasst die Schulen möglichst lange offen +++

07.04.2021, 07:04 Uhr

In der Diskussion über strengere Coronaregeln plädieren Kinder- und Jugendärzte dafür, Schulen und Kindergärten so lange wie möglich offen zu halten. "Schulschließungen sollten wirklich die letzte Option sein", sagte Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Ingeborg Krägeloh-Mann. Zuvor sollten alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um Kontakte in der gesamten Bevölkerung zu verringern. Krägeloh-Mann forderte kleinere Kinder anders zu bewerten - weil diese wahrscheinlich noch weniger am Infektionsgeschehen beteiligt seien "und mehr auf Präsenzunterricht angewiesen sind". Die aktuell stärker ansteigenden Zahlen bei den erfassten Corona-Fällen in dieser Altersgruppe gehen nach Meinung von Krägeloh-Mann auf eine Erhöhung der Testzahl zurück. Dadurch würden im Vergleich zu früher mehr Fälle aus der Dunkelziffer erfasst. 

+++ Amnesty International: Pandemie sorgt für mehr Ungleichheit +++

07.04.2021, 06:27 Uhr

Im Zuge der Corona-Krise beklagt Amnesty International eine deutliche Verschlechterung der Menschenrechtslage für Millionen Menschen weltweit. In vielen Regionen habe die Pandemie Ungleichheit, Diskriminierung und Unterdrückung verstärkt, stellt die Organisation in ihrem Jahresbericht fest. Die Krise sei von zahlreichen Staaten missbraucht worden, um Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit weiter einzuschränken. Der Bericht prangert vor allem die Benachteiligung ärmerer Länder bei der Verteilung vom Impfstoff an.

+++ Spahn berät mit Länderkollegen in Astrazeneca-Debatte über Zweitimpfung +++

07.04.2021, 06:02 Uhr

Bundesgesundheitsminister Spahn will am Nachmittag mit seinen Kollegen aus den Ländern über eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu Zweitimpfungen beraten. Die Stiko hatte vergangene Woche empfohlen, dass Menschen unter 60 Jahren, die bereits eine erste Corona-Impfung mit dem Präparat von Astrazeneca erhalten haben, bei der zweiten Impfung auf einen anderen Impfstoff umsteigen sollten - etwa auf Moderna oder Biontech.

+++ Über 800 neue Corona-Fälle in Hessen registriert +++

07.04.2021, 06:01 Uhr

Innerhalb eines Tages sind in Hessen 811 neue Corona-Infektionen registriert worden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) gab es zudem 29 weitere Todesfälle. Insgesamt wurden in Hessen seit Pandemie-Beginn 226.031 Infektionen nachgewiesen. Am höchsten ist die Inzidenz im Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit 233,6 gefolgt von der Stadt Offenbach mit 219,5.  Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin 408 Covid-19-Patienten, 187 von ihnen wurden beatmet.

+++ Söder stellt Bedingung für vorgezogenes Bund-Länder-Treffen +++

07.04.2021, 02:46 Uhr

Bayerns Ministerpräsident Söder hat eine Verschärfung des Corona-Kurses zur Bedingung für eine vorgezogene Ministerpräsidentenkonferenz gemacht. Wenn das Ergebnis ähnlich wie beim letzten Mal sei, "dann glaube ich, sind viele Bürger zu Recht sehr enttäuscht", sagte er im ZDF. "Wenn, dann muss es was Richtiges sein. Dann muss es entweder sein, dass wir tatsächlich einen Lockdown verlängern oder dass wir die Maßnahmen, die wir getroffen haben, so anschärfen, damit sie automatisch gelten." Weitere Öffnungsschritte lehnte Söder ab. Es sei nun wichtig, dass die Notbremse überall gelte. "Und zwar konsequent - auch mit Ausgangsbeschränkung."

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