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Corona-Regeln für Hessen

2G-Plus in Hotspots - Die Corona-Regeln für Hessen

(Stand: 17. Januar 2022)

Die Omikron-Variante des Corona-Virus verbreitet sich rasant. Hessen reagiert mit strengeren Regeln für die Gastronomie. Damit setzt das Land die zuvor von Bund und Ländern beschlossenen Änderungen um. Die Regeln gelten laut Ministerpräsident Volker Bouffier bis zum 12. Februar.

Welche Regeln gelten in Hessen? Die Übersicht gibt es hier:

Hotspot-Regelung

Sobald die Inzidenz in einem Landkreis bzw. in einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 350 liegt, greifen vor Ort folgende „Hotspot-Regelungen“ ab dem nächsten Tag:

  • Alkoholverbot an belebten Orten und Plätzen. Diese werden von den Kommunen festgelegt.
  • Maskenpflicht in Fußgängerzonen. Die genaue Abgrenzung legen die Kommunen fest.
  • Bei Veranstaltungen (mit mehr als 10 Personen) sowie im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich (Sportplatz, Fitnessstudio, Kino, Theater etc.) und in der Gastronomie sowie bei touristischen Übernachtungen gilt: Drinnen 2G-Plus. Draußen 2G.
  • Begrenzung der Personenzahl bei privaten Feiern und Zusammenkünften auf 50 drinnen und 200 draußen.
  • Schließung von Prostitutionsstätten

Diese „Hotspot-Regelungen“ treten außer Kraft, sobald der Inzidenz-Wert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterhalb der Schwelle von 350 liegt.

Hier gibt es eine Übersicht zu den aktuellen Corona-Hotspots in Hessen.

Kontaktbeschränkungen

Geimpfte und Genesene

Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind auf maximal zehn Personen beschränkt. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres sind davon ausgenommen.  Für die private Wohnung gilt die dringende Empfehlung, sich ebenfalls an diese Regeln zu halten.

Geimpfte und genesene Personen und Personen, die sich nachweislich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (immunisierte Personen), dürfen sich im öffentlichen Raum maximal zu zehnt treffen. Für Kinder unter 14 Jahren gilt keine Beschränkung.

Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Partner bzw. Partner einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Das gleiche gilt für Kinder und die sorgeberechtigten Erwachsenen.

Ungeimpfte

Nicht-vollständig geimpfte Personen dürfen sich nur noch mit maximal zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt im öffentlichen Raum treffen. Die Zahl erhöht sich nicht, wenn diese Personen geimpft oder genesen sind. Eine Ausnahme gilt für Kinder unter 14 Jahren.

Nachweise für 3G, 2G und 2G-Plus

Was ist ein Negativnachweis?

  • ein Impfnachweis
  • ein Genesenennachweis
  • ein Testnachweis einer offiziellen Teststation oder der Nachweis einer betrieblichen Testung
  • ein Testnachweis aufgrund einer maximal 48 Stunden zurückliegenden PCR- oder PoC-PCR-Testung
  • der Nachweis der Teilnahme an einer regelmäßigen Testung im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzepts für Schüler sowie Studierende (beispielsweise Schultestheft)

Der Nachweis sollte möglichst in digital auslesbarer Form vorgelegt werden. Alternativ können auch die Originale vorgezeigt werden. Kopien werden nicht als Nachweis akzeptiert. Zur Identitätsprüfung muss zusätzlich ein Lichtbildausweis vorgelegt werden.

Wer braucht keinen Negativnachweis? Wer muss nur einen Test vorlegen?

Für Kinder bis zur Einschulung besteht keine Testnotwendigkeit. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre und Personen, die sich nicht impfen lassen können, benötigen einen aktuellen Test oder ein Testheft. Doppelt geimpfte oder genesene Schüler legen ihr Testheft vor.

Wer darf bei 2G-Plus rein?

  • Doppelt geimpft und getestet
  • Genesen und getestet
  • Dreifach geimpft (geboostert; gilt mit dem Tag der Booster-Impfung; auch bei einer Impfung mit Johnson&Johnson sind nun drei Impfungen nötig)
  • Genesen und doppelt geimpft
  • Doppelt geimpft und genesen
  • Geimpft, genesen, geimpft
  • Frisch doppelt geimpft (max. 3 Monate, ab dem Tag der Zweitimpfung)
  • Frisch genesen (max. 3 Monate, ab dem Tag des positiven PCR-Tests)
  • Genesen + frisch einmal geimpft (max. 3 Monate, ab dem Tag der Impfung)

Einzelhandel

In allen Läden des Einzelhandels gilt 2G, damit müssen Kunden geimpft oder genesen sein müssen.

Ausgenommen von der 2G-Zugangsbeschränkung sind die Bereiche der Grundversorgung. Hierzu zählen:

  • Lebensmittelhandel
  • Geschäfte des Lebensmittelhandwerks
  • Direktvermarktung auf Wochen- und Spezialmärkten
  • Getränkemärkte
  • Reformhäuser
  • Babyfachmärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Optiker
  • Hörakustiker
  • Buchhandlungen
  • Stellen des Zeitungsverkaufs
  • Blumenfachgeschäfte
  • Tierbedarfsmärkte
  • Futtermittelmärkte
  • Bau- und Gartenmärkte
  • Poststellen
  • Banken und Sparkassen
  • Tankstellen
  • Wäschereien

Pflegeheime und Kliniken

Alle Besucher (auch Geimpfte und Genesene) von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Reha-Kliniken oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe müssen einen Nachweis über einen negativen, höchstens 24 Stunden alten Schnelltest vorlegen. Sie können den Negativnachweis auch mit einem PCR-Test erbringen, der dann 48h gültig ist.

Geimpfte oder genesene Mitarbeitende von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Arztpraxen, Reha-Kliniken oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe müssen sich zweimal pro Woche testen (Antigen-Schnelltest). Ungeimpfte Mitarbeitende benötigen täglich einen Negativnachweis (Schnelltest höchstens 24h alt, PCR-Test höchstens 48h alt).

Schule

Es gibt Präsenzunterricht für alle Klassen. Es gilt die 3G-Regel. Ausnahmen gibt es nur für Abschlussprüfungen und Klassenarbeiten.

Schüler können von der Teilnahme am Präsenzunterricht schriftlich abgemeldet werden. Eine Abmeldung für einzelne Tage oder von einzelnen schulischen Veranstaltungen ist nicht möglich. Abgemeldete Schüler nehmen am Distanzunterricht teil.

Maskenpflicht

Eine medizinische Maske muss im Schulgebäuden wie beispielsweise in Gängen oder Treppenhäusern und auch am Sitzplatz getragen werden. Keine Maskenpflicht gilt hingegen im Freien, beim Schulsport und beim Pausenbrot.

Testungen

Die Teilnahme am Präsenzunterricht in der Schule ist nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete möglich. Ein Negativnachweis ist dreimal pro Woche erforderlich. Geimpfte und genesene Schüler können ebenfalls an den regelmäßigen Schülertestungen teilnehmen und auf diese Weise den Status von 2G-Plus erreichen.

Die Tests können weiterhin kostenfrei in der Schule erbracht werden und werden im Testheft vermerkt. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung oder der in der Schule vorgenommene Selbsttest dürfen höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultags vorgenommen worden sein.

Testheft gilt auch für die Freizeit

Die regelmäßige Dokumentation der Schülertests im Testheft gilt auch als Negativnachweis in der Freizeit, wie beispielsweise im Kino oder im Restaurant. Kinder und Jugendliche müssen dort keinen PCR-Test-Nachweis erbringen. Wer das Heft regelmäßig und aktuell führt, gilt als negativ getestet.

Einzelne Unterbrechungen (zum Beispiel aufgrund von Krankheit) wirken sich nicht negativ auf die Gültigkeit des Testhefts aus. Es gilt auch an den Wochenenden und in den Schulferien als aktueller Negativnachweis. Im ÖPNV in den Ferien müssen Kinder über 6 Jahren aber einen tagesaktuellen Test vorlegen. Betreiber von Freizeitstätten und Gastronomen können sich allerdings auf ihr Hausrecht berufen und weitere Nachweise verlangen - das könnte etwa in anderen Bundesländern der Fall sein.

Corona-Fall in der Klasse

Im Fall eines positiven Testergebnisses in der Klasse oder Lerngruppe finden 14 Tage lang an den Unterrichtstagen Testungen statt. Das entfällt, sofern ein PCR-Test ergibt, dass keine Infektion vorliegt. Wer vom Präsenzunterricht ausgeschlossen wird, hat das Schulgelände zu verlassen und nimmt ausschließlich am Distanzunterricht teil.

Quarantäne und Betretungsverbot

  • Infizierte Kinder und Jugendliche müssen mindestens 7 Tage in Isolation und können sich dann mit einem PCR oder einem Schnelltest (bei einer Teststelle) freitesten
  • Schüler sowie Kleinkinder, die Haushaltsangehörigen von Infizierten sind, müssen mindestens 5 Tage in Quarantäne und können sich dann mit einem PCR- oder einem Schnelltest (bei einer Teststelle) freitesten

Von der Quarantäne als Haushaltsangehörige befreit sind:

  • Dreifach geimpft (geboostert)
  • Genesen und doppelt geimpft
  • Doppelt geimpft und genesen
  • Geimpft, genesen, geimpft
  • Frisch doppelt geimpft (max. 3 Monate ab dem Tag der Zweitimpfung)
  • Frisch genesen (max. 3 Monate ab dem Tag des positiven PCR-Tests)
  • Genesen + frisch einmal geimpft (max. 3 Monate ab dem Tag der Impfung).

Ohne Freitestung gilt: Entlassung aus der Isolation und Quarantäne nach 10 Tagen.

Für Reiserückkehrende gelten andere Quarantäneregeln.

Kita

  • Betreuung der Kinder wieder in konstanter Gruppenzusammensetzung.
  • Pädagogische Fachkräfte können unter Beachtung der Teststrategie gruppenübergreifend eingesetzt werden.
  • Für alle Besuchenden der Kita / Kindertagespflegestelle gelten die Regelungen der Coronavirus-Schutzverordnung. Näheres hierzu ist im Hygienekonzept des Landes geregelt.

Tagesmütter müssen auch geimpft, genesen oder getestet sein. Zulässig sind bei ihnen auch tägliche Selbsttests.

Eine Testpflicht für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege besteht nicht.

Hochschulen

Das Semester soll überwiegend in Präsenz stattfinden. Es gilt die 3G-Regel sowie Maskenpflicht auch am Sitzplatz.

Für den Bereich von Staatsexamens- und Laufbahnprüfungen, die in Hochschulen stattfinden, ebenso wie für entsprechende Hochschul-/Akademieprüfungen muss kein Negativnachweis erbracht werden, es wird aber dringend empfohlen.

Gottesdienste

Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung sollen sich an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und den hessischen Corona-Regeln orientieren. Abstands- und Hygienekonzept sind nötig. Zu Gottesdiensten und anderen Versammlungen zur Religionsausübung zählen:

  • Bestattungen
  • gemeinsames Beten
  • Gottesdienste (auch im Freien)
  • religiöse Zeremonien
  • religiöser Unterricht (z.B. Firm- oder Konfirmandenunterricht)
  • religiöse Trauungen
  • Trauerfeierlichkeiten

Nicht dazu zählen die im Anschluss üblicherweise stattfindenden gesellschaftlichen Zusammenkünfte, wie das nach der Bestattung stattfindende Kaffeetrinken und die Hochzeitsfeier nach der Trauung. Diese unterliegen den Regelungen der Veranstaltungen.

Sport

Für Sport im Innenbereich gilt die 2G-Regel. Nur Geimpfte oder Genesene können teilnehmen.

Ausgenommen sind Kinder und Jugendliche sowie Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (ärztliches Attest möglich). Für sie reicht weiterhin ein Antigen-Schnelltest.

Im Freien gibt es keine Einschränkungen.

Sonderregelungen für Hotspots siehe hier.

Gastronomie

In der Innengastronomie gilt 2G-Plus. Das heißt, es muss sichergestellt werden, dass nur geimpfte oder genesene Personen eingelassen werden, die

  • ENTWEDER zusätzlich aktuell negativ getestet sind (oder regelmäßig an den Schülertestungen teilnehmen)
  • ODER es sich um geboosterte, frisch doppelt geimpfte (3 Monate), genesen geimpfte oder frisch genesene (3 Monate) Personen handelt

Kinder, Jugendliche und Personen, die sich nicht impfen lassen können, legen einen aktuellen Test oder das Schülertestheft vor. Kinder unter 6 Jahren brauchen keinen Test vorlegen.

In der Außengastronomie gilt für die Gäste 2G.

Veranstaltungen, Messen, Kino und Co.

Zu Außenveranstaltungen sind bis zu 1.000 Besucher zugelassen. In Innenräumen sind es maximal 250 Teilnehmer.

Im Innenbereich:

  • grundsätzlich gilt Maskenpflicht, Ausnahmen gibt es nur zeitweise am Sitzplatz für den Verzehr von Speisen und Getränken
  • bis zu 10 Personen: keine Regelung
  • 11 bis 100 Personen: es gilt 2G sowie Abstands- und Hygienekonzept
  • ab 101 Personen: es gilt 2G+, außerdem muss ein Hygienekonzept vorgelegt werden
  • die maximale Obergrenze für Veranstaltungen beträgt 250 Personen

Im Außenbereich:

  • bis 10 Personen: keine Regelung
  • 11 bis 100 Personen: Abstands- und Hygienekonzept
  • ab 101 Personen: 2G sowie Abstands- und Hygienekonzept und Maskenpflicht
  • die maximale Obergrenze für Veranstaltungen beträgt 1.000 Personen

Sonderregelungen für Hotspots siehe hier.

Private Feiern (in Veranstaltungsräumen) außerhalb der eigenen Wohnung:

  • sind nur entsprechend der Kontaktregeln zulässig
  • höchstens 10 geimpfte oder genesene Personen dürfen sich treffen
  • eine nicht immunisierte Person, darf sich (neben den Angehörigen des eigenen Haushaltes) mit maximal zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen.
  • Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen.

Weitere Zusammenkünfte

Unabhängig von der Personenzahl und ohne verbindliche Auflagen können neben u.a. folgende Zusammenkünfte stattfinden:

  • Maßnahmen der Wahlwerbung für Parlaments- und Kommunalwahlen sowie für Volksbegehren, Volksentscheide, Bürgerbegehren und Bürgerentscheide
  • Pressekonferenzen
  • Sitzungen (insbesondere der staatlichen, körperschaftlichen und kommunalen Kollegialorgane, sowie Sitzungen von Fraktionen, Versammlungen der Parteien und Wählergruppen zu Aufstellung der Bewerber für die Wahlvorschläge und sonstige Zusammenkünfte zur politischen Willensbildung
  • Sitzungen der Organe der Eltern- und der Schülervertretung sowie der Studierendenvertretung, Schulkonferenzen sowie Wahlversammlungen, aus denen diese Organe hervorgehen
  • Trauungen durch das Standesamt (nicht die anschließende Feier)

Volksfeste können mit Genehmigung des zuständigen Gesundheitsamtes auf Grundlage eines geeigneten Abstands- und Hygienekonzepts stattfinden. Bei Volksfesten im Freien muss der Zugang nicht kontrolliert werden. Es gilt die Maskenpflicht. Für gastronomische Angebote gelten die Regeln für Gaststätten.

Fachbesuchermessen, bei denen ausschließlich Fachbesuchende (wie etwa Gewerbeschein oder Handwerkszulassung) anwesend sind, gelten als dienstliche/geschäftliche Veranstaltungen. Für sie gelten die Kapazitätsbeschränkungen nicht.

Floh- und Trödelmärkte sind unter Beachtung der entsprechenden Auflagen zulässig. Gleiches gilt für Kino- und andere Filmvorführungen, für Tanztees, Tanzcafés und Veranstaltungen von Tanzschulen.

Chorproben (Amateur-Chöre) und Proben anderer Laien-Ensembles (Musik, Orchester, Theater, Tanz) können mit bis zu 10 Personen ohne Auflagen erfolgen. Bei Proben mit mehr als 10 Personen gelten entsprechend die Regeln für Zusammenkünfte mit mehr als 10 Personen. Sie können unter den entsprechenden Voraussetzungen auch in geschlossenen Räumen stattfinden. Für professionelle Ensembles gelten Ausnahmen.

Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, Ferienbetreuungsmaßnahmen, kurzzeitpädagogische Maßnahmen der Schulen sowie Jugendsozialarbeit sind unabhängig vom Angebotsort in Gruppen von bis zu 50 Personen einschließlich der Betreuungspersonen zulässig. Teilnehmen dürfen nur Personen mit Negativnachweis. Dazu gehören auch Vorstellungen für Schulklassen, Kindergärten und andere geschlossene Gruppen sowie kulturelle Bildungsangebote von Theater, Museen, Musikschulen und anderen Trägern.

Die Öffnung von Tierparks, Zoos, botanischen Gärten, Freizeitparks, Museen, Schlösser, Galerien, Gedenkstätten, Spielhallen und Wettvermittlungsstellen ist nur mit Abstands- und Hygienekonzept zulässig. Außerdem gilt im Innenbereich, dass nur Personen mit Negativnachweis (geimpft oder genesen) anwesend sind.

Der Negativnachweis der Beschäftigten erfolgt nach den Arbeitsschutzregelungen des Bundes (geimpft, genesen oder beim Betreten des Betriebes getestet).

Clubs und Diskotheken

In Innenräumen ist der Betrieb von Tanzlokalen, Clubs oder Diskotheken untersagt. Der Betrieb als Gastronomie ist nach der Genehmigung durch das zuständige Gesundheitsamt möglich.

Clubs und Diskotheken dürfen den Betrieb zum Tanzen im Freien öffnen, wenn nur Geimpfte oder Genesene eingelassen werden. Eine Kontaktdatenerfassung muss erfolgen. Ein Abstands- und Hygienekonzept muss umgesetzt werden. Es gelten die Teilnehmergrenzen für Außenveranstaltungen.

Hotels und Übernachtungen

Bei touristischen Übernachtungen in Hotels, auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen gilt die 2G-Regeln. Übernachten dürfen also nur Geimpfte oder Genesene.

Ausnahmen gibt es für beruflich bedingten Übernachtungen und für den Aufenthalt für sonstige Zwecken - hier gilt die 3G-Regel. Ungeimpfte Gäste, die einchecken müssen jedoch täglich einen Schnelltest machen. PCR-Tests sind 48 Stunden gültig. Außerdem haben sie keinen Zugang zu Saunen, Schwimmbäder und ähnliche SPA-Einrichtungen. Auch Kegelbahnen, Bars, Speisesäle oder sonstige Gemeinschaftseinrichtungen  dürfen nur von Geimpften oder Genesenen genutzt werden.

Für Hotel-Mitarbeiter und dienstleistende Personen erfolgt der Negativnachweis nach den Arbeitsschutzregelungen des Bundes (geimpft, genesen oder beim Betreten des Betriebes getestet).

Körpernahe Dienstleistungen

Es gilt die 2G-Regel in Innenräumen. Ausgenommen davon sind medizinische notwendige Dienstleistungen und die Grundversorgung, wie z.B. durch Friseure. Für Kunden gilt eine FFP2-Maskenpflicht.

Prostitution

Es gilt die 2Gplus-Regel. Das heißt, Zutritt nur für Geimpfte und Genesene, die zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen können.

Sonderregelungen für Hotspots siehe hier.

Einheitliche Maskenpflicht

Im Freien gilt die Maskenpflicht, wenn Abstände zu Personen anderer Haushalte nicht eingehalten werden können. Sie gilt generell bei Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden.

Sonderregelungen für Hotspots siehe hier.

Es gibt die Empfehlung zum Tragen von FFP2-Masken beim Einkaufen, in Geschäften und bei der Nutzung des Öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs. Generell gilt sie im Innenbereich wie folgt:

Wo gilt die Maskenpflicht?

  • Innenräume aller öffentlich zugänglichen Gebäude
  • Innenräume von Arbeits- und Betriebsstätten; dies gilt nicht am Platz in nicht öffentlich zugänglichen Bereichen, sofern ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann und eine ausreichende Belüftung gesichert ist
  • Innenräume Groß- und Einzelhandel, Poststellen, Banken, Sparkassen, Tankstellen, Wäschereien, etc.
  • Innenräume aller Freizeiteinrichtungen auch am Sitzplatz (Hotels, Spielhallen, Spielbanken, Theater, Opernhäuser, Kinos)
  • In der Gastronomie darf die Maske am Sitzplatz abgenommen werden
  • Öffentliche Verkehrsmittel
  • Schulen, Hochschulen und sonstige Bildungseinrichtungen auch am Sitzplatz
  • In Innenräumen während des unmittelbaren persönlichen Kontakts bei der Durchführung von Angeboten durch interdisziplinäre oder heilpädagogische Frühförderstellen für behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder, heilpädagogische Praxen, Autismuszentren und familienentlastende Dienste der Behindertenhilfe
  • FFP2-Masken-Pflicht für Kunden körpernaher Dienstleistungen (Kosmetiker, Friseur)

3G-Regel an Arbeitsplätzen

Der Zutritt zum Arbeitsplatz ist nur Beschäftigten erlaubt, die geimpft, genesen oder getestet sind. Der Arbeitgeber darf den jeweiligen Status einsehen, um seinen Kontroll- und Dokumentationspflichten nachzukommen. Ungeimpfte müssen im Zweifel selbst für Testnachweise an allen Arbeitstagen sorgen. Beschäftigten muss Homeoffice ermöglicht werden - es sei denn, dies ist aus betrieblichen Gründen nicht möglich. Beschäftigte müssen das Homeoffice-Angebot annehmen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Im Fernverkehr und im öffentlichen Nahverkehr gilt eine 3G-Regel und eine einheitliche Maskenpflicht. Das Tragen einer Maske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil wird dringend empfohlen.

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