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Mehrheit fühlt sich belastet durch hohe Lebensmittelpreise

Hohe Lebensmittelpreise - Mehrheit fühlt sich belastet

Inflation - Verbraucherpreise
© Boris Roessler/dpa

Bei den Lebensmitteln fallen Preissteigerungen für viele Menschen besonders ins Gewicht. (Illustration)

Steigende Preise für Lebensmittel spüren viele Verbraucher besonders stark. Was eine neue Umfrage über die Sorgen in deutschen Haushalten verrät.

Eine Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fühlt sich belastet durch Preissteigerungen, vor allem bei Lebensmitteln. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Demnach machen sich 58 Prozent der Menschen Sorgen mit Blick auf die steigenden Lebenshaltungskosten und die finanzielle Situation ihres Haushalts. 42 Prozent der rund 1.000 Menschen, die dazu im vergangenen November befragt worden waren, gaben an, sich darüber eher wenig oder gar keine Sorgen zu machen.

Fokus auf Lebensmitteln und Energie

Für mehr als zwei Drittel der Bevölkerung (68 Prozent) sind den Angaben zufolge Lebensmittel der Bereich, in dem sie einen Preisanstieg am meisten spüren. 16 Prozent der Befragten nannten hier den Bereich Energie. Für elf Prozent sind die Gesundheitskosten - etwa Krankenkassenbeiträge oder Pflege - am meisten gestiegen. Mobilität, beispielsweise Fahrkarten oder Tanken, ist für vier Prozent der Menschen in Deutschland der Bereich, wo sie am stärksten Preissteigerungen spüren. Zwei Prozent der Befragten trauten sich hier kein Urteil zu oder machten keine Angaben.

Jahresauftaktgespräch VZBV
© Britta Pedersen/dpa

Neben Preissteigerungen beschäftigen die vzbv aktuell unter anderem auch die Gesundheitsversorgung, KI-Sicherheit und Verbraucherschutz beim Online-Shopping.

Um verdeckte Preissteigerungen durch Mogelpackungen und reduzierte Qualität - etwa durch eine Reduzierung des Fruchtanteils im Saft - sichtbar zu machen, sollte es aus Sicht des Verbandes eine Kennzeichnungsverpflichtung im Geschäft geben. Die Vorständin des Verbandes, Ramona Pop, sagt, die Frage der Lebenshaltungskosten habe "politische Sprengkraft".

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