Pflegeausbildung 2025 - Zahl der Auszubildenden erneut gestiegen
Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge in der Pflege ist 2025 erneut gestiegen. Rund 64.000 Menschen begannen eine Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann, teilt das Statistische Bundesamt mit. Das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Bereits das dritte Jahr in Folge legt die Zahl der Ausbildungsanfänger zu.
Insgesamt befinden sich knapp 157.000 Menschen in der Pflegeausbildung.
Der Pflegeberuf bleibt weiterhin weiblich geprägt. Etwa sieben von zehn Auszubildenden sind Frauen, der Männeranteil wächst jedoch seit Jahren und liegt inzwischen bei 29 Prozent. Insgesamt bestanden 2025 rund 35.000 Menschen ihre Prüfung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann.
Auszubildende im Schnitt 24 Jahre alt
Auch das Alter verschiebt sich. Zwar beginnen weiterhin vor allem junge Menschen bis 21 Jahre die Ausbildung. Ihr Anteil sinkt aber langsam. Die Gruppe der 22- bis 29-Jährigen legt dagegen spürbar zu. Im Schnitt sind Pflegeauszubildende heute 24 Jahre alt.
Pflegestudium etabliert sich
Neben der klassischen Ausbildung wird das akademische Pflegestudium zunehmend zur Alternative. Seit 2024 wird es vergütet und finanziert. Auch hier stieg die Zahl der Studienanfänger 2025 deutlich. Wer das duale Studium abschließt, erhält neben der Berufszulassung zusätzlich einen Bachelor-Abschluss. Der Frauenanteil liegt hier mit 78 Prozent sogar noch höher als in der klassischen Ausbildung.
Krankenhaus bleibt wichtigster Lernort
Der praktische Teil der Ausbildung findet meist im Krankenhaus statt. Bei Pflegestudierenden sind es 92 Prozent. Auszubildende mit klassischem Vertrag verteilen sich breiter: Etwa die Hälfte lernt im Krankenhaus, der Rest in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen.