Silvia am Sonntag mit Sarah Engels - ESC-Sängerin mit "Fire"
Sarah Engels im Talk bei Silvia - „Ich glaube, man muss angstfrei sein“
Am 16. Mai 2026 wird Sarah Engels für Deutschland mit ihrem Song „Fire“ beim Eurovision Song Contest in Wien antreten. Im exklusiven Interview mit HIT RADIO FFH beschreibt die Sängerin ihre aktuelle Gefühlslage: „Ich kann nichts garantieren, keine Platzierung, aber ich werde mein Bestes geben. Und ich habe keine Angst vor dem, was kommt – ganz im Gegenteil. […] Ich glaube, man muss angstfrei sein.“
Sarah Engels im Talk bei Silvia, Sonntag ab 10 Uhr.
Unterstützung durch ihren Mann
Ein Satz ihres Mannes gibt ihr Power: „Er sagt immer: ‚Was ist das Schlimmste, das passieren kann?‘ Und wenn ich ehrlich bin, wenn man zum ESC fahren darf, dann gibt es da kaum etwas, was daran schlimm sein wird. Das ist eine Frage, die mir immer sehr hilft.“ Sie bereitet sich derzeit intensiv vor, weil „eine gewisse Kondition erforderlich ist, um gleichzeitig zu singen und zu tanzen“.
Sarah Engels mit "Fire":
Outfit und „Female Empowerment“
Weiß sie schon, was sie anziehen wird? „Wichtig ist, dass ich mich darin wohlfühle, es muss zu dem Song passen, es geht ja sehr viel um ‚Female Empowerment‘. Es darf auch sexy sein, auch wenn der Körper sich nach zwei Kindern verändert hat. Da will ich ein Statement setzen. Es gibt nicht das Richtig und das Falsch, nur: Ich hab mich gern so, wie ich bin, ich akzeptiere mich so und möchte ganz vielen Frauen damit auch Mut geben.“
Reaktionen auf ihren Song
Die schönsten Reaktionen auf ihren Auftritt und ihren Song bekommt sie tatsächlich von Frauen. „Ich bekomme sehr viele Nachrichten von ganz vielen Frauen, die sehr berührt sind und mir sagen: ‚Deine Musik gibt mir Kraft.‘ Das freut mich sehr, dass der Song mit seiner Botschaft ankommt.“ Auch ihre beiden Kinder haben bei ihrem Auftritt mitgefiebert und sind Fans des Liedes. „Der Song läuft auch bei uns im Auto rauf und runter, die Kinder wünschen sich den, was mich sehr freut. Das ist das größte Kompliment, das man bekommen kann.“
Familie als Rückhalt
Überhaupt ist Sarah Engels ein Familienmensch: „Ich hab die supergern um mich herum, ich hab die gerne dabei. Ich stehe vor der Kamera, aber die Menschen dahinter sind mindestens genauso wichtig.“ Dankbar ist sie besonders ihrem Mann. „Mein Mann ist sehr, sehr stolz, steckt da mal gerne zurück, hilft mir mit den Kindern, dass ich vor der Kamera stehen darf.“ Für Engels ist Familie ihr Zuhause. „Zuhause ist für mich kein Ort, sondern ein Gefühl. So zu sein, wie man ist, ohne Glitzerkleid, ohne Make-up, ohne Anforderungen, ohne Dinge, die man erfüllen muss, einfach frei, an einem sicheren Ort - und das ist bei mir die Familie.“
Abschalten von „Social Media“
Engels, die viele Follower auf „Social Media“ hat, weiß, dass es für sie wichtig ist, mal abzuschalten. „Der Schlüssel ist, dass man es schafft, die Dinge abzugrenzen. Das Handy wegzulegen. Bei sich selbst zu bleiben, sich nicht nur im Außen zu befinden, sich nicht beeinflussen zu lassen - wenn man das schafft, dann ist es der größte Erfolg.“
Umgang mit Kritik
Kann sie auch negative Kommentare gut wegstecken? „Ich hab ja schon einiges einstecken müssen, aber wo ich immer noch sehr sensibel reagiere, ist, wenn es mich als Mama und meine Kinder betrifft. Mütter wollen eine gute Mama sein, das ist unsere größte Schwachstelle, wenn man uns da trifft, dann kann man uns auch treffen, aber alles andere nicht so sehr. Kritik ist ja auch nie verkehrt, wenn sie sinnvoll ist.“
Erwartungen an den Auftritt
Sie freut sich sehr auf ihren Auftritt, weiß aber auch: „Singen, gut tanzen reicht nicht mehr. Es muss etwas geben, was einen catcht, weil singen können die alle gut, die haben alle eine gute Show, irgendein I-Tüpfelchen.“ Welcher Auftritt beim ESC ist ihr in Erinnerung geblieben? „Ich fand den Auftritt von Loreen damals sehr schön - ‚Euphoria‘. Die hatte so eine Aura und das hat mich sehr gecatcht.”