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Hessens Handwerk kämpft: Steigende Kosten belasten

Frühjahrsbelebung bleibt aus - Geschäftslage beim Handwerk schlechter

© dpa

Die Geschäftslage im nord-, ost- und mittelhessischen Handwerk hat sich seit Jahresbeginn spürbar verschlechtert. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Kassel (Symbolbild).

Die Handwerkskammer Kassel berichtet in ihrer Frühjahrs-Konjunkturumfrage, dass die erwartete wirtschaftliche Belebung im nord-, ost- und mittelhessischen Handwerk ausbleibt. Laut der Umfrage bewerten Betriebe ihre Geschäftslage schlechter als im vorherigen Winterquartal. Frank Dittmar, Präsident der Handwerkskammer, erklärt, dass viele Betriebe unter rückläufiger Nachfrage sowie steigenden Energie- und Einkaufspreisen leiden.

Nur 32 Prozent der Betriebe melden eine gute Geschäftslage, ein ähnlicher Tiefstand wurde zuletzt 2020 während der Corona-Krise beobachtet. Der Geschäftsklimaindex fiel um 2,3 Punkte auf 107,3. Einige Gewerke sind besonders betroffen, darunter das Bau- und Nahrungsmittelhandwerk sowie das persönliche Dienstleistungsgewerbe. Das Ausbaugewerbe bleibt vergleichsweise positiv gestimmt, während im Kfz-Gewerbe der Fahrzeugverkauf schwächelt, aber die Werkstätten ausgelastet sind.

Schlechtere Auftragslage und Umsätze

Die Auftragslage hat sich laut Umfrage verschlechtert. Nur 13 Prozent der Betriebe verzeichnen steigende Aufträge, verglichen mit 21 Prozent im Vorjahr. 34,9 Prozent der Handwerksbetriebe registrieren Umsatzrückgänge, lediglich 15,4 Prozent konnten Umsätze steigern. Die durchschnittliche Betriebsauslastung sank auf 73,7 Prozent, und immer mehr Betriebe berichten von niedrigen Auslastungswerten.

Hohe Einkaufspreise und verhaltene Erwartungen

Betriebe kämpfen mit stark gestiegenen Einkaufspreisen, besonders im Nahrungsmittel- und Bauhauptgewerbe, wo Energiekosten eine Rolle spielen. 71,8 Prozent der Befragten berichten von Preissteigerungen. Nur 22,6 Prozent erwarten eine Verbesserung ihrer Lage im nächsten Quartal. Dittmar sieht die Politik in der Pflicht, mit wettbewerbsfähigen Energiekosten und weniger Bürokratie gegenzusteuern, um einen weiteren Abwärtstrend zu verhindern.

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