Gruselfahrt ab Frankfurt - Blutverschmierte Machete im ICE
Auf dem Weg von Frankfurt nach Köln: Mitten im ICE entdeckt ein Schaffner eine blutverschmierte Machete bei einem schlafenden Fahrgast. Mutig sorgt er dafür, dass keine weitere Gefahr entstehen kann.
Ein schlafender Fahrgast hat in einem ICE auf dem Weg von Frankfurt nach Köln eine scheinbar blutverschmierte Machete neben sich liegen gehabt. Einem Zugbegleiter sei die Waffe mit ihrer rund 30 Zentimeter langen Klinge am frühen Samstagmorgen (10.01.) aufgefallen. Weil der Fahrgast schlief, habe sich der Schaffner getraut, die Machete an sich zu nehmen. Anschließend habe er weitere Fahrgäste aus dem Wagen gebracht und die Polizei alarmiert.
Als der ICE im Kölner Hauptbahnhof einfuhr, warteten dort die Einsatzkräfte auf den 30-jährigen Fahrgast. Eine Untersuchung habe allerdings ergeben, dass es sich bei der roten Flüssigkeit an der Machete zumindest nicht um menschliches Blut handele, teilte die Polizei mit. Ob es Tierblut ist oder etwas ganz anderes, müsse noch ermittelt werden. Gegen den 30-Jährigen laufe ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.