Was die digitale Akte kann - Die elektronische Patientenakte in Hessen
In der elektronischen Gesundheitsakte (ePA) werden alle wichtigen Informationen zu Gesundheitszustand und Krankheitsgeschichte eines Patienten gespeichert. Die digitale Akte sei sehr niedrigschwellig nutzbar, erklärte die AOK Hessen. "Versicherte können die ePA über ihr Smartphone nutzen und haben so orts- und zeitunabhängigen Zugriff. Dafür stellen die Krankenversicherungen jeweils Apps zur Verfügung, die den Zugang ermöglichen."
Elektronisch Befunde und Diagnosen einstellen
In die ePA eingestellt werden können zum Beispiel Befunde und Diagnosen, die Ärzte im Rahmen von Vorbehandlungen erhoben und elektronisch verarbeitet haben. Auf Wunsch des Versicherten hin können zudem unter anderem elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU), Daten der Pflege und der pflegerischen Versorgung und Hinweise zur Organspende oder zur Patientenverfügung in die digitale Akte eingepflegt werden.
Neue Funktionen geplant
Die ePA soll attraktiver werden. Ab Herbst soll es nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums in der jeweiligen Krankenkassen-App eine Funktion mit Push-Benachrichtigungen geben. Dadurch sollen Versicherte umgehend die Information zu neuen Dokumenten und Inhalten in ihrer ePA erhalten. Ab Jahresende soll für Ärzte außerdem eine Volltextsuche verfügbar sein.
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