Hochwasser in Hessen - Hohe Flusspegel durch Regen und Tauwetter
Ergiebige Regenfälle und abschmelzender Schnee haben Flüsse und Bäche in einigen Regionen Hessens anschwellen lassen. Derzeit sei hessenweit an 18 Pegeln jeweils die Meldestufe 1 und an zwei Pegeln in Mittelhessen die Meldestufe 2 überschritten, teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) mit.
Die Meldestufe 2 war bei einem Pegel der Lahn in Gießen sowie einem am Lahn-Zufluss Salzböde im Landkreis Marburg-Biedenkopf erreicht. Das Hochwassergeschehen verlagere sich nun in die Mittel- und Unterläufe der größeren Gewässer.
Meldestufe 2 erreicht
Bereits am Vorabend sei auch an der Wohra in Bartenhausen im Kreis Marburg-Biedenkopf kurzzeitig die Meldestufe 2 erreicht worden. Während die Wasserstände in den kleineren Gewässern in Mittelhessen meist schon wieder fielen, befand sich der Scheitel der Hochwasserwelle am Morgen an der Lahn etwa im Bereich der Ohm-Mündung bei Cölbe im Kreis Marburg-Biedenkopf.
Auch Fulda und Eder betroffen
In Nord- und Osthessen hatten am Morgen sieben Pegel die Meldestufe 1 erreicht. Betroffen waren laut HLNUG vor allem die Fulda sowie Teile des Eder-Gebietes. Bei Schlitz gingen die Wasserstände der Fulda bereits wieder zurück, dagegen stiegen sie im Mittel- und Unterlauf der Fulda weiterhin an. An der Eder stiegen die Wasserstände ebenfalls noch an. Bei Vöhl im Landkreis Waldeck-Frankenberg dürfte der Scheitelwasserstand am Nachmittag die Meldestufe 1 erreichen, hieß es.
Das bedeuten die Hochwassermeldestufen
Laut HLNUG gibt es die Hochwassermeldestufen 1 bis 3. Stufe 1 bezeichnet den "Meldebeginn", Stufe 2 steht für ein "großes Hochwasser" und Stufe 3 für "außergewöhnliches Hochwasser".