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Hitze-Ticker: Neue Hitzewelle schon im Anmarsch?

News-Ticker zur Hitzewelle - Neue Hitzewelle schon im Anmarsch?

Es war das heißeste Wochenende, das Hessen je erlebt hat: Die extreme Hitzewelle hat nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes einen Allzeit-Temperaturrekord aufgestellt. Die Menschen in Hessen können aber erst einmal aufatmen: Zu Wochenbeginn kühlt es zumindest etwas ab - eine neue Hitzewelle könnte aber schon im Anmarsch sein.

Meteorologen bezeichnen das vergangene Wochenende als historisch. Drei Tage in Folge wurde in Deutschland in neuer Temperaturrekord verzeichnet. Der vorläufige Höchstwert von 41,7 Grad wurde laut dem deutschen Wetterdienst Sonntagnachmittag in Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree gemessen. Damit lag die Temperatur erneut höher als an den beiden Tagen davor:

  • Sonntag (28.06.): 41,7 Grad in Neißemünde im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg
  • Samstag (27.06.): 41,5 Grad in Möckern-Drewitz im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt.
  • Freitag (26.06.): 41,4 Grad in Saarbrücken-Burbach im Saarland

Hessischer Hitzerekord am Samstag in Bad Nauheim gemessen 

Neuer hessischer Hitze-Rekordhalter ist Bad Nauheim im Wetteraukreis, etwa 30 Kilometer nördlich von Frankfurt gelegen. An einer Messstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden 41,3 Grad angezeigt. Damit wurde der hessische Temperaturrekord vom Freitag (40,3 Grad in Frankfurt) schon wieder übertroffen. Die Werte werden vom DWD noch einmal überprüft, bevor er sie endgültig bestätigt.

Etwas Abkühlung zu Wochenbeginn

Was viele Menschen in Hessen freuen dürfte: Die Hitze lässt allmählich nach. Nach teils kräftigen Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen erreichen die Temperaturen am Montag maximal 25 bis 29 Grad, in den höheren Lagen um 21 Grad, heißt es vom Deutschen Wetterdienst (DWD). In der Nacht zum Dienstag bleibt es laut DWD meist trocken und gering bewölkt bis klar. Die Temperaturen gehen auf 19 bis 14 Grad zurück. Der Dienstag verläuft heiter bis wolkig und weitgehend regenfrei. Dabei wird es mit 29 bis 32 Grad erneut heiß. 

Nächste Hitzewelle schon im Anmarsch?

Es kühlt im Vergleich zur Extremhitze also erst mal ab - heißt: Durchatmen und Durchlüften besonders in Dachgeschosswohnungen. Aber die nächste Hitzewelle könnte schon im Anmarsch sein, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung im FFH-Gespräch. Mehrere Modelle würden für Ende dieser bzw. Anfang nächster Woche wieder steigende Temperaturen vorhersagen.

Jung: "Sieht fast so aus, als würde sich das Hitze-Schauspiel wiederholen."

Diplom-Meteorologe Dominik Jung spricht am FFH-Mikro über eine mögliche weitere Hitzewelle, die auf uns zukommt.

© HIT RADIO FFH

Hier findet ihr die aktuelle Wettervorhersage für euren Ort.


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Die Hitzewelle im Ticker

+++ Kreis Fulda verhängt Wasserentnahme-Verbot +++

30.06.2026, 16:15 Uhr

Der Kreis Fulda hat ein Wasserentnahme-Verbot aus Flüssen, Bächen und Seen angeordnet. Die normalerweise zugelassene Wasserentnahme im Rahmen des sogenannten Gemein- und Anliegergebrauchs ist wegen der Trockenheit weitestgehend verboten, heißt es in der Allgemeinverfügung. 

+++ Wiesbaden untersagt Wasserentnahme aus Gewässern +++

30.06.2026, 14.31 Uhr

Wegen der anhaltenden Trockenheit ist die Entnahme von Wasser aus Bächen, Weihern und Teichen im Wiesbadener Stadtgebiet ab Donnerstag, 2. Juli, grundsätzlich verboten. Das hat die Stadt mitgeteilt. Verstöße gegen das Verbot können mit Bußgeldern von bis zu 100.000 Euro geahndet werden. Die Wasserführung zahlreicher Wiesbadener Bäche liege derzeit deutlich unter dem jahreszeitlich üblichen Niveau, hieß es. Von der anhaltenden Trockenheit seien besonders der Wäschbach, Kesselbach und Wellritzbach betroffen.

+++ Wassernotstand in Offenbach aufgehoben +++

30.06.2026, 12.26 Uhr

Der Wassernotstand in der Stadt und im Kreis Offenbach ist aufgehoben worden. Die Versorgung sei wieder stabil, hieß es in einer Mitteilung der Stadt. Der Wasserverbrauch sei seit dem Wochenende deutlich gesunken. "Der Ferienbeginn, die Unterstützung der Bevölkerung, weniger Wasser zu verbrauchen, und die zurückgehenden Temperaturen lassen eine weitere Normalisierung der Lage in den nächsten Tagen erwarten."

+++ Hitzewelle lässt Blutspenden einbrechen +++

30.06.2026, 10.31 Uhr

Die Hitzewelle der vergangenen Tage hat zu erheblich weniger Blutspenden in Westdeutschland geführt. Viele Menschen hätten ihre Spende verschoben oder Termine kurzfristig abgesagt, teilte der Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes mit. Es sei daher rund 40 Prozent weniger Blut gespendet worden, als für eine stabile Versorgung erforderlich sei. Sorgen bereiten ihnen auch die Sommerferien. Dann sinke die Zahl der Blutspenden erfahrungsgemäß weiter bei gleichbleibendem Bedarf.

+++ Jede dritte neue Schule mit Kühlungsanlage +++

30.06.2026, 09.57 Uhr

Angesichts steigender Temperaturen werden in Deutschland anteilig mehr Neubauten mit Kühlungsanlagen ausgestattet. Bei Wohngebäuden hat sich der Anteil binnen zehn Jahren von 1,9 auf 4,3 Prozent verdoppelt, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Bei Gebäuden des Gesundheitswesens stieg der Anteil kühlbarer Einrichtungen von 24,8 auf 34,4 Prozent. In Schulen und Forschungseinrichtungen lag er 2025 nahezu unverändert bei 33,9 Prozent.

+++ "Stresstest" für kommunale Infrastruktur +++ 

30.06.2026, 05.36 Uhr

Die Hitzewelle mit Rekordtemperaturen von über 40 Grad Celsius hat die Kommunen aus Sicht des Hessischen Städte- und Gemeindebundes auf die Belastungsprobe gestellt. "Hitze in diesem Ausmaß ist ein Stresstest für viele Teile kommunaler Infrastruktur", erklärte der -Geschäftsführer des Verbandes, David Rauber. Betroffen von dem Stresstest seien Straßen und Brücken, aber auch Beschäftigte und Kunden in kommunalen Einrichtungen - von Kitas über Büchereien bis hin zu den Rathäusern. 

+++ Rettungsdienst in Frankfurt stark überlastet +++

29.06.2026, 17.34 Uhr

Aufgrund der extremen Temperaturen der letzten Tage sind der Rettungsdienst und die Krankenhäuser in Frankfurt am Main stark überlastet. Die Zahl an hitzebedingten Notfällen ist sehr hoch. Die Notfallrettung Frankfurt am Main befindet sich in einem Ausnahmezustand. Trotz zusätzlicher eingesetzter Rettungswagen kann es zu Wartezeiten kommen.

+++ Hitze verdreifacht Einsätze der Mainzer Feuerwehr +++

29.06.2026, 17.09 Uhr

Extreme Hitze hat die Feuerwehr und den Katastrophenschutz in Mainz am Sonntag stark gefordert. Wie die Feuerwehr Mainz mitteilte, mussten im Stadtgebiet 45 Einsätze bewältigt werden. Das sind den Angaben zufolge mehr als dreimal so viele wie an normalen Tagen. Im gesamten Leitstellenbereich wurden rund 100 Feuerwehreinsätze registriert. Auch das Notrufaufkommen war demnach deutlich erhöht: Zwischen 7.00 und 19.00 Uhr seien 2528 Notrufe eingegangen, üblich seien rund 1600. 

+++ Bahnverkehr weitgehend stabil +++

29.06.2026, 16.17 Uhr

Die Deutsche Bahn hat angesichts der Rekordhitze am Wochenende eine positive Verkehrsbilanz gezogen. Rund 90 Prozent der geplanten Zugfahrten habe stattgefunden, teilte der bundeseigene Konzern mit. Das umfasse nicht nur die eigenen Züge, sondern auch die der Wettbewerber im Fern- und Regionalverkehr. Insgesamt seien 94.000 Zugfahrten durchgeführt worden. 

+++ Zweitwärmster Juni seit Messbeginn +++

29.06.2026, 16.13 Uhr

Laut Deutschem Wetterdienst ist der Juni 2026 der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Temperatur habe im Mittel bei 19,5 Grad gelegen, teilte der DWD in einer vorläufigen Auswertung mit. Nur 2019 sei es mit im Schnitt 19,8 Grad noch wärmer gewesen. Zudem war der erste meteorologische Sommermonat deutlich trockener als im langjährigen Mittel.

+++ Landkreis Kassel: Wasserentnahme an Flüssen und Bächen verboten +++

29.06.2026, 16.09 Uhr 

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der Hitze sind die Pegelstände an den nord- und osthessischen Gewässern auch in diesem Sommer deutlich gesunken. Der Landkreis Kassel erlässt daher ab 1. Juli 2026 ein Verbot der erlaubnisfreien Wasserentnahme aus Oberflächengewässern im Kreisgebiet. Das Verbot gilt bis 31. Oktober 2026 im Landkreis Kassel. Es gilt für den Gemein-, Anlieger- und Eigentümergebrauch. Die beiden größeren Flüsse Fulda und Weser sind bis auf Weiteres nicht von dem Entnahmeverbot betroffen. 

+++ DLRG: 26 Männer und Jungen beim Baden gestorben +++

29.06.26, 10:47 Uhr

Am heißen Wochenende sind nach Angaben der Lebensretter von der DLRG mindestens 26 Menschen beim Baden ums Leben gekommen – alles Männer und Jungen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft zählte dabei auch Vermisste mit, deren Identität bekannt ist, die aber noch nicht gefunden wurden. Die vorläufige Bilanz bezieht sich auf die Zeit von Freitag bis Sonntag. Bereits am Donnerstag hatte es den Angaben zufolge mindestens sieben weitere tödliche Unglücke gegeben.

+++ Auch Kreis Hersfeld-Rotenburg verbietet Wasserentnahme +++

29.06.26, 10:25 Uhr

Ab Dienstag (30.06.) ist die Wasserentnahme aus allen Flüssen, Bächen und Seen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wegen der anhaltenden Trockenheit und fehlender Niederschläge verboten, beziehungsweise nur noch stark eingegrenzt möglich. Das hat der Landkreis per Allgemeinverfügung angeordnet. In den Seen, Flüssen und Bächen hätten sich sehr niedrige Wasserstände eingestellt. Eine Änderung ist derzeit nicht absehbar. Es besteht die Gefahr, dass der Naturhaushalt nachhaltig gestört werde, so Landrat Torsten Warnecke.

+++ Grüne: Regierung muss beim Hitzeschutz dringend handeln +++

29.06.26, 09:12 Uhr

Die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Katharina Dröge, hat der Bundesregierung vorgeworfen, nichts für den Hitzeschutz der Bevölkerung zu tun. "Friedrich Merz kann vielleicht aus dem klimatisierten Kanzleramt heraus die Hitze ignorieren, aber die Pflegekräfte in den Krankenhäusern, die können das nicht", sagte Dröge im ARD-"Morgenmagazin". "Die müssen bei brüllender Hitze arbeiten und die alten Menschen in den Senioreneinrichtungen, die leiden darunter, dass es keine Klimaanlagen gibt. Und deswegen haben wir gesagt, wir müssen ganz dringend handeln."

+++ Hitzeschutz: Umweltminister verweist auf Verantwortung der Länder +++

29.06.26, 08:30 Uhr

Umweltminister Carsten Schneider hat beim Hitzeschutz auf die Verantwortung der Länder und Kommunen verwiesen. Der Bund habe ihnen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur zu Beginn dieser Legislatur 100 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt für die nächsten Jahre, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. "Und ich finde, das ist ausreichend und auch auskömmlich, um das Ganze auch zu finanzieren und diese Aufgabe auch wahrzunehmen."

+++ Gewitter sorgen für Abkühlung +++

29.06.26, 06:01 Uhr

Nach teils kräftigen Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen lässt die Unwettergefahr in Hessen im Laufe des Tages allmählich nach. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, sind zunächst verbreitet noch Schauer und Gewitter möglich, örtlich auch mit unwetterartigem Starkregen. Von Nordwesten her beruhigt sich das Wetter aber im Tagesverlauf. Die Temperaturen erreichen maximal 25 bis 29 Grad, in den höheren Lagen um 21 Grad

+++ WHO-Chef: Hitze für Hunderte zusätzliche Todesfälle mitverantwortlich +++

29.06.26, 02:09 Uhr

Die beispiellose Hitzewelle mit Rekordtemperaturen in Europa ist nach Einschätzung des Chefs der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitverantwortlich für Hunderte zusätzliche Todesfälle. "Seit dem 21. Juni wurden in Europa mehr als 1.300 zusätzliche Todesfälle verzeichnet, die im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen stehen", schrieb Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X. "Europa ist der sich am schnellsten erwärmende Kontinent der Erde – die Erwärmung verläuft doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt."

+++ Mindestens 15 Menschen sterben bei Badeunfällen +++

28.06.26, 22:38 Uhr

Während der Hitzewelle in Deutschland sind seit Freitag mindestens 15 Menschen bei Badeunfällen gestorben. Ein 17-Jähriger wurde am Sonntag tot aus einem Baggersee in Peine in Niedersachsen geborgen. In Berlin zogen die Einsatzkräfte einen jungen Mann aus dem Wasser, der in die Spree gesprungen war. Am Samstag ertrank laut Polizei ein 27-Jähriger im Neckar bei Heidelberg, ein 30-Jähriger starb in einem Badesee bei Neuhofen südlich von Mannheim, zwei weitere Männer kamen in verschiedenen Gewässern in Berlin ums Leben. Im Herner Meer am Rhein-Herne-Kanal in Nordrhein-Westfalen starb ein sechsjähriges Kind. In Hessen wurde südwestlich von Frankfurt ein 40-Jähriger tot aus dem Waldsee Raunheim geborgen.

+++ Kreislaufprobleme: Rettungseinsatz im Jugendzeltlager +++

28.06.26, 17:06 Uhr

Wegen Kreislaufproblemen bei zahlreichen Kindern durch die Hitze ist der Rettungsdienst in einem Jugendzeltlager im sächsischen Eilenburg zu einem großen Hilfseinsatz gerufen worden. Etwa ein Dutzend Kinder und Jugendliche mussten medizinisch versorgt werden, wie die Polizei mitteilte. Die Betroffenen mussten anschließend in Krankenhäuser gebracht werden. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ein

+++ Dritter Tag mit Temperaturrekord in Deutschland: 41,7 Grad gemessen +++

28.06.26, 15:37 Uhr

Den dritten Tag in Folge hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach vorläufigen Angaben einen Temperaturrekord in Deutschland registriert: Der vorläufige Höchstwert von 41,7 Grad wurde nachmittags in Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree gemessen, wie der Wetterdienst auf Anfrage mitteilte. Erst am Freitag hatte der Wetterdienst nach vorläufigen Angaben in Saarbrücken-Burbach mit 41,3 Grad die bis dahin höchste Temperatur in Deutschland registriert. Am Samstag wurden an derselben Station um 15 Uhr dann 41,4 Grad gemessen. Den nächsten Rekord registrierte der DWD dann ebenfalls am Samstag um 16.20 Uhr mit 41,5 Grad in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt.

+++ Übersterblichkeit während Hitzewelle in Frankreich +++

28.06.26, 15:37 Uhr

Während der extremen Hitzewelle in Frankreich sind nach Angaben der nationalen Gesundheitsbehörde rund 1.000 Todesfälle mehr als im Durchschnitt registriert worden. Die seit Mittwoch erhobenen Daten seien vorläufig und noch nicht abschließend ausgewertet, teilte Santé publique France mit. Rund 85 Prozent der registrierten Todesfälle entfielen demnach auf Menschen ab 65 Jahren.

+++ Hitze in Mainz: Rettungskräfte im Dauereinsatz +++

28.06.26, 14:45 Uhr

Durch die Hitze kommt es aktuell im Stadtgebiet Mainz zu außergewöhnlich vielen Einsätzen für Feuerwehr und Rettungsdienst - insbesondere wegen hitzebedingter Notfälle. Die Feuerwehr helfe zudem in einem Mainzer Krankenhaus bei Lüftungsmaßnahmen, um die Auswirkungen der hohen Außentemperaturen auf den Krankenhausbetrieb zu reduzieren.

+++ Lage in Offenbach ernst aber stabil +++

28.06.26, 13:55 Uhr

Über das Wochenende hat sich der Wassernotstand in Offenbach zumindest stabilisiert, teilte die Stadt mit. "Einerseits fahren jetzt wie vermutet viele Menschen in den Urlaub, andererseits haben wir den Eindruck, dass viele Bürgerinnen und Bürger unseren Sparaufruf ernst nehmen. Dennoch bleibe die Lage ernst: es muss weiter gespart werden.

 

Folgen der Hitze Keine Entwarnung wegen Wasserverbrauchs -…

Der Versorger in Stadt und Kreis Offenbach musste bei anderen Versorgern…

+++ Offenbach ruft Wassernotstand aus +++

28.06.26, 09:42 Uhr

Offenbach hat den Wassernotstand ausgerufen. Die aktuelle Hitzewelle habe zu einem historisch großen Verbrauch von Trinkwasser geführt, teilte die Stadt mit. Die Förder-Kapazität des regionalen Wasserversorgers sei bereits deutlich überschritten. Die Stadt appelliert, Trinkwasser - soweit wie möglich - nur zum Trinken und Kochen zu nutzen und möglichst kurz zu duschen.

+++ Flughafen Frankfurt lässt Mitarbeiter rotieren +++

27.06.26, 16:05 Uhr

Am Frankfurter Flughafen hat man für die hohen Temperaturen Vorkehrungen getroffen und sieht sich gut vorbereitet, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport. Insbesondere für die Mitarbeitenden auf dem Vorfeld des Flughafens sei das Wetter eine starke Belastung. Diejenigen, die schwer körperlich arbeiten müssten, rotierten in ihren Jobs.

+++ Erste Unwetterwarnungen in Hessen +++

27.06.26, 15:20 Uhr

Abkühlung ist noch keine in greifbar, dafür aber die ersten Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst hat am Nachmittag die ersten Unwetterwarnungen herausgegeben. Sie treffen Nordhessen, genauer die Landkreise Waldeck-Frankenberg und Kassel, und die Stadt Kassel. Dabei gibt sind Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h möglich, sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde und Hagel.

+++ Erhöhte Ozon-Werte in Südhessen +++

27.06.26, 12:13 Uhr

Bei den hohen Temperaturen sind in Südhessen erhöhte Ozon-Konzentrationen gemessen worden. Dort lag dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) zufolge der Stundenmittelwert bei 194 Mikrogramm pro Kubikmeter. Bei einem Wert über 180 wird Kindern, Jugendlichen sowie entsprechend empfindlichen Menschen von körperlicher Betätigung im Freien abgeraten. Von sportlichen Ausdauerleistungen solle abgesehen werden. Ozon kann etwa heftige Kopfschmerzen verursachen.

+++ Wegen Überfüllung geschlossen +++

27.06.26, 12:00 Uhr

Verkehrschaos aktuell in Bad Homburg: Wegen Überfüllung ist das Parkhaus am Seedammbad geschlossen. Wie uns der Stadtsprecher sagte, staut sich der Verkehr zurück bis zum Europakreisel. Autofahrer sollten deshalb die Parkhäuser am Rathaus oder am Kurhaus nutzen und dann mit der Linie 6 oder dem Fahrrad zum Seedammbad kommen.

+++ Warnung vor extremer Hitze in Hessen +++

27.06.26, 11:07 Uhr

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Hessen für heute und morgen eine Warnung vor extremer Hitze herausgegeben. Im Tagesverlauf werde die Wärmebelastung bis zu einer Höhe von 800 Metern, am Sonntag bis zu einer Höhe von 600 Metern erwartet, teilte der DWD mit. Die Meteorologen mahnten, ausreichend zu trinken sowie direkte Sonne und anstrengende Aktivitäten zu meiden.

+++ Naturschützer rufen zu Wasserstellen für Wildtiere auf +++

27.06.2026, 08:25 Uhr

Angesichts der Hitze rufen hessische Naturschützer dazu auf, ein besonderes Augenmerk auf die Wildtiere zu haben. Während natürliche Quellen wie Bäche, Tümpel oder Pfützen austrockneten, steige der Wasserbedarf von Tieren wie Gartenschläfern, Igeln, Vögeln und auch Bienen. "Eine einfache Möglichkeit, ihnen zu helfen, ist das Aufstellen von Tränken", sagte Josephin Bruhn, Naturschutzreferentin vom BUND Hessen. 

+++ Hitzerekord für Hessen geknackt +++

26.06.2026, 20:43 Uhr

Nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind am Freitag in Frankfurt 40,3 Grad Celsius gemessen worden. Damit wurde die bisherige Rekordtemperatur an einer DWD-Wetterstation in Hessen geknackt.

+++ Ironman Frankfurt wird wegen Hitze angepasst +++

26.06.2026, 17:45 Uhr

Bei der Hitze einen kompletten Ironman durchziehen: Das ist der Stadt Frankfurt und dem Veranstalter zu gefährlich. Sie verkürzen den Wettkampf am Sonntag deutlich: Statt Marathon gibt's einen Halbmarathon und die Radstrecke sind 125 Kilometer, statt 180. An der Schwimmdistanz ändert sich nichts.

+++ A3 bei Wiesbaden: Schäden durch Hitze +++

26.06.2026, 15:54 Uhr

Die Hitzewelle hat Schäden auf der Autobahn 3 nahe Wiesbaden verursacht. Zwischen dem Mönchhofdreieck und dem Wiesbadener Kreuz dürfe in Richtung Köln bis auf weiteres maximal mit Tempo 80 gefahren werden, teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit. Eine Reparatur sei erst bei niedrigeren Temperaturen möglich. 

+++ Kritische Lage am Main: Wassertemperatur erreicht 27°C +++

26.06.2026, 15:35 Uhr

Die große Hitze macht sich am Main bemerkbar: die Wassertemperatur im Fluss hat 27 Grad Celsius erreicht, teilt das Regierungspräsidium Darmstadt mit. Der Main kann dadurch deutlich weniger Sauerstoff aufnehmen - gefährlich für das Leben im Wasser. Kritisch ist die Lage laut dem RP bereits ab einer Wassertemperatur von 25 Grad. Als Gegenmaßnahme sind Mainanlieger aufgefordert, die Wärmeeinleitung und Restverschutzung so gering wie möglich zu halten.

+++ Wasserentnahme-Verbot in Mainz +++

26.06.2026, 14:49 Uhr

Ab Samstag ist es im Stadtgebiet Mainz verboten, aus oberirdischen Gewässern wie etwa Bächen Wasser zu entnehmen. Die Wasserbestände sind laut Stadtverwaltung durch die anhaltende Hitzeperiode bereits stark reduziert. Das Verbot gilt demnach ausdrücklich auch für die Wasserentnahme mit Eimern oder Gießkannen.

+++ Einzelfinale der Bad Homburg Open vorverlegt +++

26.06.2026, 13:18 Uhr

Wegen der angekündigten extremen Wetterlage am Samstag (27.06.) ziehen die Bad Homburg Open das Einzelfinale vor: Los geht’s bereits um 11 Uhr – und damit zweieinhalb Stunden früher als ursprünglich geplant. Das Doppelfinale steigt direkt danach. Auf den Centre Court kommen Besucherinnen und Besucher ab 9.30 Uhr, der VIP-Bereich öffnet um 10 Uhr.

Weitere Infos dazu findet ihr hier

+++ Hanau sagt alle städtischen Veranstaltungen ab +++

25.06.2026, 11:17 Uhr

Die für das Wochenende angekündigten hohen Temperaturen von bis zu 40 Grad haben weitreichende Auswirkungen auf das öffentliche Leben in Hanau. Zum Schutz von Besucherinnen und Besuchern, Mitwirkenden sowie Beschäftigten sagt die Stadt Hanau sämtliche städtischen Veranstaltungen im Außenbereich für Freitag, Samstag und Sonntag ab. Gleichzeitig sind Bürgerinnen und Bürger zum sorgsamen Umgang mit Wasser aufgerufen.

+++ Grillverbot in Fulda +++

26.06.2026, 11:09 Uhr

Die Stadt Fulda hat ein Grill- und Feuerverbot verhängt. Die entsprechende Allgemeinverfügung gilt ab heute (26.06.). Das Verbot betrifft unter anderem alle öffentlichen Grünanlagen, Parks, Friedhöfen etc. Das Feuerverbot umfasst neben dem Entzünden von Grills jedweder Art auch das Entzünden von Kerzen, das Entzünden von Kohlen für z. B. Wasserpfeifen u. ä. sowie alle Handlungen, die geeignet sind Brände auszulösen, wie z. B. das Wegwerfen von glühenden Zigarettenstummeln.

+++ Stromausfall in Rüsselsheim: War die Hitze schuld? +++

26.06.2026, 07:56 Uhr

In Rüsselsheim ist in der Nacht teils großflächig der Strom ausgefallen. Vor allem im Stadtteil Haßloch gab es Probleme. Eine Unternehmenssprecherin der Stadtwerke sagte, es werde ein technisches Problem vermutet, das mit der Hitze zusammenhängen könnte. 

 

Hitze und Fußball belasten Netz Ursache für Blackout in Rüsselsheim klar

In Rüsselsheim gab es seit letztem Donnerstag mehrere Stromausfälle. Laut den…

+++ Kreise in Nordhessen rufen zum Wassersparen auf +++

26.06.2026, 07:41 Uhr

Auf Grund der anhaltenden Trockenheit sind die Pegelstände an den nord- und osthessischen Gewässern in den Niedrigwasserbereich gesunken. Die Wasserbehörden der Landkreise und der kreisfreien Stadt Kassel im Zuständigkeitsbereich des RP Kassel werden die Pegelstände weiter beobachten und voraussichtlich zeitnah gewässerbezogen auch konkrete Verbote aussprechen müssen. Entsprechende konkrete Beschränkungsverfügungen werden aktuell in Nord- und Osthessen bereits vorbereitet.

+++ Rettungsorganisation: Amateur-Sportevents lieber verschieben +++

26.06.2026, 06:51 Uhr

Sportveranstaltungen im Amateur-Bereich sollten aus Sicht des Arbeiter-Samariter-Bunds Deutschland (ASB) bei extremer Hitze lieber verschoben werden. "Bei Sportveranstaltungen mit einem hohen Anteil an untrainierten und unprofessionellen Sportlern würden wir eine Verschiebung empfehlen", teilte die Rettungsorganisation der "Welt" mit. 

+++ Hitze macht auch Bauern zu schaffen +++

26.06.2026, 06:01 Uhr

Sommerhitze und Trockenheit machen den hessischen Bauern zu schaffen. Betroffen sei vor allem die Region Südhessen, wo einige Landwirte bereits mit der Ernte der Wintergerste begonnen hätten, teilte eine Sprecherin des Hessischen Bauernverbandes auf Anfrage mit. Dort sei mittlerweile auch in den unteren Bodenschichten Trockenstress festzustellen. Auch Mittelhessen sei betroffen. Je nach Dauer werde die Trockenheit irgendwann für Kulturen, die erst später im Sommer geerntet werden, nicht mehr kompensierbar sein, "und Erträge werden sinken".

+++ Fällt heute der Juni-Rekord? +++

26.06.2026, 04:31 Uhr

Erstmals an einem Juni-Tag könnte heute die 40-Grad-Marke in Deutschland geknackt werden. Laut den Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind sogar Temperaturen bis zu 41 Grad möglich. Konkret deutet sich dies laut DWD-Angaben für den Oberrhein bis zum Rhein-Main-Gebiet an. Die bisher höchste gemessene Temperatur an einem Juni-Tag liegt bei 39,6 Grad und wurde am 30. Juni 2019 in Bernburg (Sachsen-Anhalt) registriert

+++ Juni-Hitzerekord für Saarland: 38,8 Grad +++

25.06.2026, 20:36 Uhr

Die extreme Hitze hat für einen Juni-Temperaturrekord im Saarland gesorgt. Nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden in Perl-Nennig 38,8 Grad Celsius gemessen - so viel wie noch nie zuvor in einem Juni an einer DWD-Wetterstation in dem Bundesland.

+++ Hitze bremst Bevölkerungsschutztag in Hessen aus +++

25.06.2026, 18:37 Uhr

Angesichts der großen Hitze teilte die Stadt Bad Nauheim mit, dass der für diesen Samstag (27. Juni) geplante Bevölkerungsschutztag des Wetteraukreises in der Kurstadt entfällt. "Kreis und Stadt haben die Entscheidung gemeinsam getroffen, weil eine aktuelle Hitzewarnung vorliegt und der Schutz der Gesundheit von Besucherinnen, Besuchern und Einsatzkräften oberste Priorität hat", teilte ein Sprecher mit. Auch in Gießen sollte - wie in zahlreichen anderen Städten bundesweit - ursprünglich ein Bevölkerungsschutztag stattfinden, der nun auf Entscheidung des hessischen Innenministeriums ausfällt.

+++ Allendorfer Wochenende abgesagt +++

25.06.2026, 17:34 Uhr

Das Allendorfer Wochenende in Allendorf (Lumda) fällt aus: Wegen der aktuellen Hitzeprognosen hat die Gemeinde das für dieses Wochenende (26. bis 28. Juni) geplante Fest kurzfristig abgesagt. Es wird voraussichtlich im September nachgeholt teilte die Gemeinde mit. Welche Veranstaltungen außerdem schon abgesagt wurden, lest ihr hier.

+++ Weitere Kommunen untersagen Wasserentnahme +++

25.06.2026, 16:43 Uhr

Die Stadt Darmstadt teilt mit, dass ab Samstag die Entnahme von Wasser aus Bächen, Teichen und Seen untersagt ist. Auch der Wetteraukreis hat inzwischen eine Entnahme von Wasser untersagt. "Der Wasserstand in den Flüssen und Bächen des Wetteraukreises ist in den vergangenen Wochen stark zurückgegangen", teilte der Kreis mit. 

Rodgau im Kreis Offenbach teilt mit, dass die Brunnenlage sehr angespannt sei. Die Stadt richte einen eindringlichen Appell an alle Einwohner, ab sofort strikt Trinkwasser zu sparen. Das Bewässern von Rasenflächen, das private Waschen von Autos, das Abspritzen von Dächern, Wänden oder Terrassen habe komplett zu unterbleiben.

 

«Rinnsale»: Kommunen untersagen Wasserentnahme

Erste Kreise und Städte ziehen angesichts der anhaltenden Hitze Konsequenzen.…

+++ Darmstadt-Dieburg ruft zum Wassersparen auf +++

25.06.2026, 15:32 Uhr

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg meldet eine “zunehmenden Belastung der Wasserressourcen”. Darum sollen alle Bürgerinnen und Bürger verantwortungsvoll mit Trinkwasser umzugehen und den Verbrauch dort zu reduzieren, wo es möglich ist. Sollte das nicht reichen, denkt der Landkreis auch darüber nach, Verbote zu erlassen.

+++ Main-Kinzig-Kreis erlässt Wasserentnahmeverbot +++

25.06.2026, 14:18 Uhr

Keine Wasserentnahme mehr aus Flüssen und Bächen im Main-Kinzig-Kreis. Der Kreis hat ein entsprechendes Verbot erlassen. Das heißt, Wasser aus einem Bach am Grundstück abzupumpen, um den eigenen Garten zu Wässern ist tabu. Einzige Ausnahme: es gibt eine explizite Erlaubnis. Hintergrund sind niedrige Pegel in nahezu allen Fließgewässern im Main-Kinzig-Kreis, durch die anhaltende Hitze und Trockenheit.

+++ Mehr Hitze-Patienten in hessischen Kliniken +++

25.06.2026, 13:25 Uhr

Die anhaltende Hitzewelle macht sich in den hessischen Krankenhäusern deutlich bemerkbar. In den Notaufnahmen in Gießen und Alsfeld werden vermehrt Menschen mit hitzebedingten Beschwerden behandelt. Die Kliniken steuern mit speziellen Kühlkonzepten, viel Wasser und frischem Obst gegen die hohen Temperaturen.

 

Volle Notaufnahmen in Hessen So reagieren Krankenhäuser auf die Hitze

Die anhaltende Hitzewelle macht sich in den hessischen Krankenhäusern deutlich…

+++ Viele Veranstaltungen bieten Abkühl-Aktionen +++

25.06.2026, 12:12 Uhr

Temperaturen rund um die 40 Grad werden erwartet, weshalb viele Vereine oder Fest-Organisatoren umplanen. Bei den beliebten Beach-Soccer-Tagen in Bickenbach wird mit einem großen Feuerwehrschlauch der heiße Sand angefeuchtet. Außerdem stehen mehrere Pools bereit, zusätzliche Sonnensegel sind montiert, die Teams bekommen kostenloses Wasser. Beim Stadtfest auf dem Rathausplatz in Raunheim schenkt die Stadt wegen der heißen Temperaturen kostenlos Wasser aus. „Einfach einen Becher von daheim mitbringen“, sagt der Bürgermeister. Beim Limburger Altstadtfest haben die Organisatoren extra eine 15 Meter lange Sprühnebel-Straße aufgebaut - die ganz feinen Wassertröpfchen sollen für Abkühlung sorgen.

+++ Blaualgen: Beliebter Badesee Woog gesperrt +++

25.06.2026, 12:08 Uhr

Ganz schlechte Nachricht für alle schwitzenden Darmstädterinnen und Darmstädter: Der beliebte Badesee Woog mitten in der Stadt ist ab sofort bis auf Weiteres gesperrt. Das hat das Rathaus mitgeteilt. Grund dafür sei ein Befall mit sogenannten Blaualgen. Das sind gesundheitsgefährdende Bakterien, die sich bei hohen Temperaturen und viel Sonnenlicht explosionsartig vermehren.

 

Wegen Blaualgen Zu viel Sonne: Woog in Darmstadt gesperrt

Ganz schlechte Nachricht für alle schwitzenden Darmstädterinnen und Darmstädter:…

+++ Rekord für wärmste Nacht in Deutschland eingestellt +++

25.06.2026, 11:20 Uhr

Die vergangene Nacht zieht nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit der wärmsten Nacht in Deutschland seit Beginn der Messungen gleich. Im rheinland-pfälzischen Bad Bergzabern fiel die Temperatur nicht unter 26,2 Grad. Bisheriger Rekordhalter war der Berg Weinbiet in Rheinland-Pfalz, wo die Temperatur am 25. Juli 2019 ebenfalls nicht unter 26,2 Grad gesunken war.

+++ Kassel arbeitet noch an Hitzeaktionsplan +++

25.06.2026, 10:23 Uhr

Frankfurt, Offenbach, Hanau, Gießen, Marburg - fast alle größeren hessischen Städte haben einen Hitzeaktionsplan, der die Menschen vor Folgen von Hitze schützen soll. In Kassel allerdings ist er noch in Arbeit, wie die Stadt mitteilte. Demnach soll er aber voraussichtlich noch 2026 veröffentlicht werden.

 

Hitzeaktionspläne in Hessen So schützen Städte ihre Bürger vor Hitze

Fast alle größeren hessischen Städte haben einen Hitzeaktionsplan, der die…

+++ Hitze in Hessen mit bis zu 41 Grad +++

25.06.2026, 08:19 Uhr

Es wird noch heißer in Hessen. Nach Tiefstwerten von bis zu 25 Grad in den aufgeheizten Innenstädten in der Tropennacht auf Freitag klettern die maximalen Temperaturen tagsüber auf 36 bis 40 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Am Samstag erreichen die Höchsttemperaturen dann 37 bis 40, im Rhein-Main-Gebiet sogar bis zu 41 Grad. Der DWD sprach von "verbreitet extremer Wärmebelastung".

+++ Bahn bietet kostenlose Stornierung für Hitze-Tage an +++

25.06.2026, 06:01 Uhr

Wer angesichts der erwarteten Hitze in der zweiten Wochenhälfte eine geplante Bahnreise nicht antreten will, kann diese nun kostenfrei stornieren. Die Deutsche Bahn bietet erstmals eine sogenannte Hitze-Sonderkulanz an, wie der bundeseigene Konzern mitteilte. Die Möglichkeit gilt demnach für Tickets für eine Fernverkehrsreise bis einschließlich 30. Juni, die bis zum 23. Juni gekauft wurden. Das umfasse auch Spar- und Supersparpreis-Tickets. 

+++ Viele Feste in Hessen wegen Hitze abgesagt +++

25.06.2026, 06:01 Uhr

Es ist einfach viel zu heiß. Deshalb werden gerade viele geplanten Feste und Veranstaltungen bei uns in Hessen abgesagt - zum Beispiel das beliebte Sport- und Spiel-Fest im Herrngarten in Darmstadt. Die Organisatoren wollen nicht die Gesundheit der Teilnehmer gefährden, sagen sie. Auch das Nachbarschaftsfest im Stadtpark Bebra und der Fair-Play-Day mit Fußballturnier in Eltville fallen aus.

 

Hitze-Höhepunkt in Hessen Viele Feste und Veranstaltungen abgesagt

Es ist einfach viel zu heiß: Deshalb werden gerade viele geplanten Feste und…

+++ Hitze kritisch für den Main +++

25.06.2026, 04:03 Uhr

Die hohen Temperaturen werden zur Gefahr für Tiere und Pflanzen im Main. Gerade für den unteren Main zwischen Würzburg und Kahl am Main spitzt sich die Lage zu. In dieser Region sinke die Temperatur des Flusses auch nachts nicht mehr unter 26 Grad. "Wenn so etwas sich über längere Zeit hinzieht, dann haben wir ein echtes ökologisches Problem", heißt es von der Wasserwirtschaft der Regierung von Unterfranken. Dann könnten Tiere in größerer Zahl sterben und der Sauerstoffgehalt sinken. Auch für die Algen werde es dann kritisch. 

+++ Hitzewelle befeuert Nachfrage nach Klimaanlagen und Ventilatoren +++

25.06.2026, 04:02 Uhr

Die Hitzewelle löst in Deutschland einen Run auf Ventilatoren und Planschbecken aus. Elektronikhändler melden bereits Engpässe bei mobilen Klimageräten. Auf den Einbau von festen Klimaanlagen müssen Kunden aktuell rund zehn Wochen warten. Damit den Getränkeherstellern die Flaschen nicht ausgehen, rufen sie dazu auf, Leergut zügig zurückzubringen.

 

Ventilatoren, Klimaanlagen, Eis Hitze lässt Nachfrage enorm steigen

Die Temperaturen steigen immer weiter. Die Menschen suchen nach Wegen, um die…

+++ Spanien misst heißeste Juni-Tage seit mehr als 70 Jahren +++

24.06.2026, 20:35 Uhr

Spanien hat während der ersten großen Hitzewelle des Jahres die heißesten Juni-Tage seit Beginn vergleichbarer Messungen 1950 registriert. So wurden in dem Dorf Tama in Kantabrien am Dienstag 43,7 Grad gemessen. Auf Mallorca lag die Tiefsttemperatur bei 25,6 Grad - der höchste Wert seit 1978. 


Abkühlung zum Wochenstart

Dominik Jung vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach blickt im FFH-Gespräch auf die Temperaturen der nächsten Tage.
© wetter.net

Dominik Jung von “wetter.net” blickt im FFH-Gespräch auf die Temperaturen der nächsten Tage.

Ab Montag etwas kühler - aber kein Durchatmen

Ab Montag oder Dienstag sinken die Temperaturen um rund 10 Grad, so Diplom-Meteorologe Dominik Jung im Gespräch mit HIT RADIO FFH. Das klingt nach Erleichterung - mit echter Abkühlung zum Durchlüften hat das aber noch wenig zu tun.

Südhessen bleibt besonders warm

Tagsüber sind dann immer noch 25 bis knapp 30 Grad drin, in Südhessen sogar bis zu 30 Grad, so Jung. Immerhin: Die 40 Grad sind Geschichte - und das spürt man.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung

In der neuen Woche sinken die Temperaturen etwas

© HIT RADIO FFH

So entsteht eine Hitzewelle

Schuld ist ein stabiles Hoch über Mitteleuropa

Verantwortlich für die Extremhitze ist laut Dominik Jung ein Hochdruckgebiet, das seit vergangenen Donnerstag stabil über Mitteleuropa, Deutschland und Hessen liegt. Es sorgt für viel Sonnenschein und lässt heiße Luft aus Nordafrika über Spanien und Frankreich direkt nach Hessen strömen.

Hitzekuppel über Europa hält die Wärme gefangen

Jung spricht in diesem Zusammenhang von einer „Hitzekuppel" - oder englisch: Heatdome. Das Hochdruckgebiet liege wie eine Kuppel über ganz Europa und halte die heiße Luft gefangen.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung

Warum ist es eigentlich so lange so heiß? Das liegt am Heatdome.

© HIT RADIO FFH
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