Deutlich weniger Blitzschäden in Deutschland als im Vorjahr
2025 Blitz-Bilanz - Weniger Schäden weniger Kosten
Im Jahr 2025 haben Blitze in Deutschland deutlich weniger Schäden angerichtet.
Mit nur 180.000 gemeldeten Schäden sank die Zahl um 40.000 im Vergleich zum Vorjahr, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).
Weniger Blitze, weniger Ärger
Der Rückgang der Schadensfälle war wetterbedingt. 2025 war extrem blitzarm, mit nur 99.930 registrierten Erdblitzen in ganz Deutschland - weniger als die Hälfte im Vergleich zu 2024. Ein Grund dafür war das oft zu trockene oder zu kühle Wetter, da Gewitter meist bei warmen und feuchten Bedingungen entstehen.
Schadenersatz und steigende Kosten
Trotz weniger Schäden zahlten die Versicherer insgesamt 310 Millionen Euro, das sind 30 Millionen weniger als im Vorjahr. Doch stiegen die Kosten pro Schaden auf etwa 1.760 Euro, was einen neuen Höchstwert darstellt. Verantwortlich dafür ist die immer hochwertigere technische Ausstattung der Gebäude.
Wie Blitze Schäden verursachen
Blitze können sowohl durch direkte Einschläge als auch durch Überspannungen Schäden verursachen. Direkte Einschläge führen oft zu zerstörten Dachflächen oder Rissen im Mauerwerk. Überspannungen können hingegen Elektrogeräte beschädigen und Steckdosen verschmoren lassen.
Ausblick auf 2026
Das Jahr 2026 könnte mehr Blitzaktivität bringen. Mit bereits über 101.000 registrierten Einschlägen bis jetzt, ist die Gewittersaison, die bis September anhält, noch nicht vorbei. Versicherer und Hausbesitzer sollten vorbereitet sein.