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Deutsche Wirtschaft trotzt Iran-Krieg: Wachstum dank Exporte

BIP steigt um 0,3 Prozent - Wirtschaft wächst dank starker Exporte

Die deutsche Wirtschaft ist zu Jahresbeginn trotz des Iran-Kriegs gewachsen, wenn auch minimal. Doch der Konflikt geht nicht spurlos vorbei. Die erhoffte Erholung in diesem Jahr steht auf der Kippe.

Lichtblick trotz des Iran-Kriegs: Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte um 0,3 Prozent zum Vorquartal zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte und damit seine vorherige Prognose bestätigte. "Nach dem leichten Wachstum zum Jahresende 2025 ist die deutsche Wirtschaft auch positiv ins Jahr 2026 gestartet", sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. 

Exporte als Wachstumstreiber

Grund für das Wachstum zu Jahresbeginn waren vor allem höhere Exporte, die nach Angaben der Statistiker im ersten Quartal deutlich um 3,3 Prozent zulegten. Zum Wachstum trugen die Ausfuhren von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen sowie Metallen bei. Wie in den Quartalen zuvor nahmen auch die Konsumausgaben zu, sie stiegen um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Die staatlichen Konsumausgaben wuchsen dabei um 1,1 Prozent. 

Rückgang bei Investitionen

Zugleich sanken die Investitionen in Ausrüstungen wie Maschinen, Geräte und Fahrzeuge (-1,1 Prozent). Bei Bauten nahmen die Investitionen noch stärker um 2,5 Prozent ab. Dies sei vor allem der ungewöhnlich kalten Witterung im Januar und Februar geschuldet, die den Baufortschritt bremste.

Konsum
© Elisa Schu/dpa

Der private Konsum ist eine wichtige Säule für die deutsche Wirtschaft. (Symbolbild)

Kriegsfolgen belasten Wirtschaft

Mit dem Iran-Krieg, der Ende Februar begonnen hat, haben sich die Aussichten allerdings eingetrübt. Ökonomen erwarten, dass die von Rohstoffimporten abhängige deutsche Wirtschaft länger mit den Folgen des Konflikts zu schaffen haben wird, der nach wie vor nicht beigelegt ist. Da die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus weitgehend gesperrt ist, sind die Rohölpreise nach oben geschnellt. Höhere Energiepreise, besonders an Tankstellen, belasten Verbraucher und Unternehmen, das bremst Konsum und Investitionen. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist abgesackt.

Konjunkturdämpfer erwartet

Bundeswirtschaftsministerium und Bundesbank rechnen daher mit einem Dämpfer für die Konjunktur im laufenden zweiten Quartal. "Steigende Preise, Lieferkettenprobleme und Unsicherheit belasten die Stimmung in Unternehmen und privaten Haushalten", schrieb das Ministerium jüngst. "Aber auch nach einer Entspannung der Lage dürften die Folgen bei Energie- und Rohstoffpreisen sowie Lieferketten noch länger spürbar sein."

Die Bundesbank erwartet eine Stagnation im Zeitraum April bis Juni: "Im zweiten Quartal belasten die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten die deutsche Wirtschaft wohl breiter und spürbarer", schrieb sie. 

Konjunktur
© Jens Büttner/dpa

Die deutsche Industrie kämpft mit Kostendruck, Zöllen und Konkurrenz auf den Weltmärkten. (Archivbild)

Gesunkene Wachstumserwartung

Ökonomen haben ihre Konjunkturprognosen reihenweise gesenkt. Erst am Donnerstag hatte die EU-Kommission ihre Wachstumsprognose für Deutschland wegen hoher Energiepreise infolge des Iran-Kriegs auf 0,6 Prozent 2026 halbiert. Die Bundesregierung rechnet noch mit einem Plus von 0,5 Prozent. Schon 2025 war Deutschland mit einem Mini-Plus von 0,2 Prozent nur knapp am dritten Jahr ohne Wachstum in Folge vorbeigeschrammt.

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