Steigende Temperaturen - Mehr Neubauten setzen auf Kühlung
Die Anzahl der Neubauten mit Kühlanlagen in Deutschland hat zugenommen. Vor allem Büro- und Gesundheitsgebäude setzen verstärkt auf moderne Technologien zur Kühlung.
Dies geschieht vor dem Hintergrund steigender Temperaturen, wie das Statistische Bundesamt berichtet.
Verdopplung bei Wohngebäuden
Bei Wohngebäuden hat sich der Anteil der Neubauten mit Kühlungsanlagen in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Lag er 2015 noch bei 1,9 Prozent, stieg er bis 2025 auf 4,3 Prozent. Diese Entwicklung zeigt das wachsende Bedürfnis nach komfortablen Wohnbedingungen bei Hitze.
Höchste Quote bei Bürogebäuden
Büro- und Verwaltungsgebäude erreichten 2025 einen Kühlungsanlagen-Anteil von 37,8 Prozent. Dies bedeutet einen Anstieg von 30,9 Prozent im Jahr 2015. Arbeitsschutzvorschriften und die Fürsorgepflicht der Arbeitgeber gelten als Hauptgründe für diesen Anstieg.
Kühlung im Gesundheitswesen und anderen Einrichtungen
Auch im Gesundheitswesen stieg der Anteil klimatisierter Gebäude. Von 24,8 Prozent im Jahr 2015 auf 34,4 Prozent in 2025. Weiterhin blieben Schulen und Forschungseinrichtungen stabil bei 33,9 Prozent. In sozialen Einrichtungen wie Kitas und Pflegeheimen stieg der Anteil auf 14,5 Prozent, ein Anstieg von 5,7 Prozent im Jahr 2015.
Verschiedene Kühltechnologien
Neben herkömmlichen Klimaanlagen nutzen viele der Neubauten alternative Technologien. Dazu gehören thermische Anlagen wie Deckenkühlungen oder Fußbodenheizungen mit Kühlfunktion. Diese Vielfalt an Optionen zeigt den Trend zu innovativen und energieeffizienten Lösungen.