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Der perfekte Brunch daheim: Rezepte und Ideen

Brunchen wie die Profis - Rezepte, Ideen und Einkaufslisten

Ein langes Wochenende bietet sich doch perfekt an, um daheim mal ausgiebig zu brunchen. Auch, wenn während Corona viele Cafés und Restaurants auf Brunch ToGo-Boxen umgestiegen sind, ist es doch auch schön, sich selbst mal alles zu gönnen, worauf man Lust hat. Und mit der richtigen Planung könnt ihr alles so vorbereiten, dass ihr zum Brunchen selbst ganz entspannt am Tisch sitzen und genießen könnt.

Brunch: Die Basics

Klar, jeder hat einen anderen Geschmack, wenn es ums Brunchen geht. Der eine orientiert sich eher am süßen Frühstück, für den anderen darf es direkt deftig sein oder am besten noch warm und deftig und wieder andere mögen es, über Stunden zu mixen: Auf süß folgt salzig, dann was warmes, dann wieder was kaltes und so weiter. Was ihr zum Brunch kredenzt, bleibt euch überlassen und hängt von den Geschmäckern der Esser ab.

Einige Basics sind allerdings bei allen Brunches dabei: Brot in verschiedenen Variationen. Zum Beispiel ein frisches Bauernbrot, ein selbstgebackenes Brot, Baguette, Croissants, Brötchen, Toast oder Laugengebäck.

Ebenso gehört eine Wurst- und Käseauswahl zu den Basics. Besonders hübsch sieht es auf dem Tisch später aus, wenn ihr Wurst und Käse auf Holzplatten, Etageren oder Vintage-Porzellan schön anrichtet und mit geviertelten gekochten Eiern, Weintrauben, frischen Erdbeeren oder Walnüssen garniert.

Zum Dippen könnt ihr Hummus anbieten, oder ihr macht aus einer Dose Thunfisch (abgetropft) und einer Packung Frischkäse zusammen mit einer kleingeschnittenen roten Zwiebel, Salz und Pfeffer einen schnellen Tuna-Dip. Dazu reicht ihr in Sticks geschnittene Karotten, Gurken oder Paprika

Vergesst Butter und eventuell Frischkäse auf dem Tisch nicht. Genauso die Getränke: Kaffee mögen die meisten. Dazu solltet ihr noch Saft, Wasser und Tee in petto haben. Und wenn man schon dekadent am Brunchen ist, darf es auch gerne mal ein gut gekühlter Champagner oder Prosecco sein, den man öffnet.

Bacon und Omelette aus dem Backofen

Auch Eier spielen bei einem ausgiebigen Frühstück eine große Rolle. Ihr kennt eure Gäste am besten und wisst, wie sie ihr Ei am liebsten essen. Hartgekochte Eier kann man super vorbereiten und zum Warmhalten in ein dickes Handtuch wickeln. Rührei ist schnell gemacht, Spiegelei ebenso. Nur für Omelette steht ihr etwas länger am Herd.

Überlegt euch also, ob ihr Omelette anbieten wollt. Im Zweifel könnt ihr Omelette auch im Ofen backen. Wie? Rührt wie gewohnt eure Omelette-Masse an und pimpt sie mit den Zutaten eurer Wahl. Dann füllt ihr die Masse in ein mit Butter eingepinseltes und mit Grieß ausgestreutes Muffin-Blech und backt das Omelette bei 190 Grad Ober- und Unterhitze für 20-25 Minuten.

Bacon lässt sich übrigens auch super im Ofen kross braten. Einfach den Bacon auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech legen und bei 180 Grad Ober- und Unterhitze backen, bis er schön kross ist. Weiterer Pluspunkt: Anders als bei der Zubereitung in der Pfanne riecht die ganze Wohnung im Anschluss nicht nach Bacon. Wobei: Manch einer mag das ja...

Brunch vorbereiten

Optisch macht es viel her, wenn ihr anstatt Plastik-Schüsseln und ollen Brettchen schönes Geschirr nehmt. Vielleicht habt ihr irgendwo im Schrank Omas geerbtes Vintage-Geschirr stehen? Das könnte jetzt doch seinen großen Auftritt bekommen. Genauso sieht es gut aus, wenn nicht alles flach auf Tabletts angerichtet wird, sondern ihr zum Beispiel in Weck-Gläsern oder auf Etageren anrichtet.

Rezept Bircher Müsli

Super vorbereiten lässt sich am Abend davor ein Bircher Müsli. Klar könnt ihr Müsli auch einfach so servieren, aber ein schön durchgezogenes Bircher Müsli mit frischem Obst toppt doch alles.

Entweder mahlt ihr Hafer und Körner selbst (achtet dann darauf, dass ihr Nackthafer kauft, der ist besonders gesund), oder ihr nehmt zarte Haferflocken und weicht sie mit Wasser über Nacht ein. Nehmt so viel Wasser, dass der Hafer es aufsaugen kann. In Wasser schwimmen muss der Hafer also nicht. Am nächsten Morgen mischt ihr etwas Jogurt (je höher der Fettgehalt, desto cremiger schmeckt das Bircher Müsli), einen geraspelten Apfel und nach Belieben Rosinen, Nüsse und frisches Obst unter. Süßt euer Bircher Müsli mit Honig. 

Pfannkuchen und Waffeln

Wenn ihr Pfannkuchen anbieten wollt, könnt ihr die ebenso am Abend vorher ausbacken. Denn viele kleine Pancakes vor dem Brunch zu machen, kostet viel Zeit. Hier haben wir ein Pancake-Rezept für euch:

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Waffeln könnt ihr auch ganz einfach vorbereiten, denn die schmecken warm genauso wie kalt. Und wer sie am nächsten Tag zum Brunch warm essen möchte, für den wärmt man die Waffeln (oder auch die Pancakes) nochmal kurz in der Mikrowelle auf.

Zu Pancakes und Waffeln kann's klassisch Ahornsirup und frisches Obst geben. Aber auch mit Erdnussbutter schmecken vor allem Pfannkuchen super lecker.

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French Toast-Auflauf

Wer was anderes ausprobieren will, der kann einen French Toast-Auflauf machen. Dazu verquirlt ihr 4 Eier mit 350 ml Milch, 80 ml Ahornsirup und einem halben TL Zimt in einer großen Schüssel. Dazu kommt jetzt eine Packung Toast. Die Toast-Scheiben schneidet ihr vorher allerdings in großzügige Würfel.

Die marinierten Toast-Würfel bleiben dann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank. Vor eurem Brunch fettet ihr eine ofenfeste Form ein und gebt die Toast-Würfel hinein. Dann schmelzt ihr 40 g Butter und gießt sie über euren Auflauf. Auf 175 Grad Ober- und Unterhitze backt ihr den French Toast-Auflauf ca. 30 Minuten lang, bestreut ihn im Anschluss mit Puderzucker, garniert ihn mit frischen Beeren und serviert ihn.

Pochiertes Ei in der Mikrowelle

Beim Brunch habt ihr vielleicht Gäste, die pochierte Eier lieben. Allerdings ist es immer ein ziemlicher Aufwand, Ei für Ei zu pochieren. Es gibt aber einen Trick, mit dem das Ei in nur einer Minute fertig ist und zum Beispiel auf einem Avocado-Brot landen kann.

Ihr nehmt ein Gefäß, das in die Mikrowelle kann und füllt es mit Wasser. Dazu gebt ihr 1 EL Weißweinessig oder Apfelessig. Dann öffnet ihr ein Ei und gebt es vorsichtig ins Wasser. Wichtig ist, dass das Ei vollständig mit Wasser bedeckt ist. Jetzt pochiert ihr das Ei 60 Sekunden lang in der Mikrowelle, fischt es dann sofort aus dem Wasser (sonst gart es noch weiter und hat kein flüssiges Eigelb mehr) und serviert es. Für jedes Ei sollte frisches Wasser genommen werden.

Shakshuka-Rezept

Wer seinem Brunch eine orientalische Note verleihen will, der kann ein leckeres Shakshuka servieren, was zum Beispiel in Israel ein gängiges Frühstück ist.

In einer Pfanne erhitzt ihr etwas Olivenöl und gebt dann eine in Stücke geschnittene rote Paprika dazu und eine in kleine Stücke geschnittene Zwiebel. Sobald die Zwiebel glasig ist, gebt ihr vier kleingeschnittene Knoblauchzehen dazu und lasst alles eine Minute erhitzen.

Als nächstes kommt eine Dose geschälte Tomaten dazu. Die Tomaten zerkleinert ihr in der Pfanne grob mit einem Kochlöffel. Würzt das Shakshuka mit 1 TL Kreuzkümmel, 2 TL Paprikapulver, Salz, Pfeffer und etwas gemahlener Chili.

Dann lasst ihr das Shakshuka in der Pfanne ca. 15 Minuten vor sich hin köcheln. Das Shakshuka ist jetzt etwas eingedickt und ihr könnt mit dem Kochlöffel Mulden hinein formen. In jede Mulde gebt ihr ein frisches Ei. Keine Panik, die Eier werden schnell gar, wenn ihr die Pfanne im Anschluss mit einem Deckel schließt. Wer will, bröselt vorher auch noch einen halben Feta auf das Shakshuka. Nach 5-8 Minuten sind die Eier gar. Ihr könnt das Shakshuka zusätzlich mit frischer glatter Petersilie garnieren, oder ihr serviert es so. Dazu schmeckt Fladenbrot.

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