Brand in Schule in Frankfurt Jetzt ermittelt der Staatschutz
Brand in Schule in Frankfurt - Darum ermittelt jetzt der Staatschutz
In einer Schule brennt ein Lagerraum mit Hilfsgütern für die Ukraine. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise. Auch der Staatsschutz wurde eingeschaltet.
Das Feuer in einer Frankfurter Schule ist nach Einschätzung der Polizei vorsätzlich gelegt worden. Aufgrund der Spurenlage gingen die Ermittler davon aus, dass unbekannte Täter den Brand gelegt hätten, teilte die Frankfurter Polizei mit. In dem betroffenen Gebäudeteil lagerte die Hilfsorganisation “Frankfurt for Ukraine” Sachspenden und Hilfsgüter für die Ukraine, zum Beispiel Werkzeug, Feuerwehrzubehör und medizinische Geräte, wie der Gründer Jumas Medoff gegenüber FFH sagte.
Mögliches politisches Motiv
Deshalb sei auch der Staatsschutz in die Ermittlungen eingebunden worden, sagte die Polizei. Dieser ermittelt, wenn politische Motive vermutet werden. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Tathergang oder zu den Tätern geben können, sich zu melden.
19 Stunden Einsatz
Das Feuer war am frühen Freitagmorgen von Anwohnern gemeldet worden und hatte einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Wie die Stadt Frankfurt mitgeteilt hat, dauerten die Nachlöscharbeiten bis 21 Uhr am Freitagabend. Insgesamt war die Feuerwehr rund 19 Stunden im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Wegen der Herbstferien war an der Schule kein Betrieb.