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Automatisch erstellte Abschrift des Videos:
Dass ich wirklich kurz davor bin, auch zu sterben. Das hier ist Jakob Janik im Oktober 2021. Und das hier ist er gut vier Jahre später. Schön, dass du da bist. Danke schön. Es war der 01.10.2021, war ein Freitagabend. Auf dem Weg ist mein Freund schon fast 200 km/h gefahren. Da hat mein Freund die Kontrolle über das Auto verloren, ihm ist das Heck ausgebrochen und wir haben uns drei oder vier Mal überschlagen, sind dann auf dem Kopf gelandet und dabei wurde ich aus dem Fahrzeug rausgeschleudert.
Wenn man jetzt zwei Wochen auch im Koma liegt, kriegt man da überhaupt irgendwas mit? Ich habe extrem, extrem viel geträumt. Ausschließlich nur Albträume. Waren da Gott sei Dank meine Eltern auch bei mir. Ich meine, die mussten im Endeffekt wirklich machtlos neben meinem Krankenbett quasi stehen und denen wurde teilweise von den Ärzten gesagt, dass die Ärzte mit ihrem Latein am Ende sind, dass ich wirklich kurz davor bin, auch zu sterben.
So dass als ich aufgewacht bin, meine Eltern direkt bei mir waren und ich als allererstes meine Eltern gesehen habe. Es war am Anfang sehr oft so, dass ich im Bauchraum operiert werden musste, weil die Organe alle kaputt waren. Das linke Bein wurde mehrfach operiert, es sollte ursprünglich amputiert werden, konnte dann Gott sei Dank noch gerettet werden.
Aber alles eben mit den entsprechenden Folgeschäden. Und das erste, was ich dann meinem Bruder über WhatsApp geschrieben hatte, war, dass wir wahrscheinlich nie wieder Fußball zusammen spielen können. Du hast ja bei Null wieder anfangen müssen. Die Situation heute ist: Du stehst wieder auf dem Fußballplatz. Was bedeutet dir das? Dass ich wieder auf dem Platz stehen kann und wieder spielen kann, das ist ein extrem, extrem schönes Gefühl.
Das war so ein Ziel, auf das ich hingearbeitet habe! Der Moment, als ich im Krankenhaus wieder angefangen habe, an mich zu glauben, seitdem habe ich das Ziel verfolgt, wieder auf dem Fußballplatz zu stehen. Und als es dann so weit war, dass ich wieder auf dem Platz stehe, da hatte ich wirklich Gänsehaut am ganzen Körper. Das war für mich auch ein sehr emotionaler Moment, auch für meine Familie.